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Bürgerschaft soll mitreden und gestalten

Öffentliches Forum zur Landesgartenschaubewerbung am 27.September

Bad Mergentheim. Bad Mergentheim bewirbt sich für die Ausrichtung einer Landesgartenschau im Zeitraum von 2026 bis 2030 (siehe Artikel auf Seite 1). Bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen, die bis Ende Dezember eingereicht werden müssen, sollen die Bürgerinnen und Bürger eng einbezogen werden.

Am 27. September findet die erste öffentliche Veranstaltung statt. In einem großen öffentlichen Forum, das als Informationsveranstaltung und Ideenbörse zugleich dient, sind die ersten Ideen der Bürgerschaft gefragt. „Nur mit einem Konzept, das Identität stiftet und möglichst viele Menschen einbezieht und motiviert, schaffen wir den Schulterschluss, der für den Erfolg mitentscheidend ist, macht Oberbürgermeister Udo Glatthaar, die Bedeutung der Bürgerbeteiligung deutlich.

Ist die Bewerbungsmappe fertigstellt, entscheidet der Gemeinderat endgültig über die Abgabe der Bewerbung. Im zweiten Quartal 2018 stünden dann Termine wie die Ortsbegehung einer Fachkommission an. Der Ministerrat des Landes entscheidet dann höchstwahrscheinlich in der zweiten Jahreshälfte 2018, welche Städte die Zuschläge bekommen.

Die Planer von „Planstatt Senner“ haben bereits erste Ideen für die mögliche Gestaltung der Landesgartenschau. Diese sollen jedoch zunächst mit der Bürgerschaft diskutiert werden

(Grafik: Planstatt Senner).

Zu den Landesgartenschauen:

Seit der Einführung 1980 wurden in den ausrichtenden Städten und Hunderte Millionen investiert, Hunderte Hektar Freiräume gestaltet sowie stetig mehr Besucher angezogen (die vergangene Landesgartenschau in Öhringen besuchten ca. 1,4 Millionen Menschen). Die große Landesgartenschau, für die sich Bad Mergentheim bewirbt, wechselt sich dabei jährlich mit einer kleineren Gartenschau ab. Für Investitionen gibt es die Mindestvorgabe von jeweils fünf Millionen Euro durch Stadt und Land. Ausrichter profitieren zudem von vielen Fördertöpfen.

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