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Ausstellung im Rathausgewölbe vom 4. bis 10. Mai

Rothenburg-Emoji… Foto: RTS

Rothenburg (pm/ak). „Es gibt 230 neue Emojis – und schmerzhafte Lücken“, meinte die Süddeutsche Zeitung in einem Artikel vom 7. Februar. Dem Urteil schließen sich sechs Künstler aus Rothenburg an und wollen nun eine wichtige Lücke füllen: ein Rothenburg-Emoji fehlt ihrer Ansicht nach noch im Kanon der Smartphone-Kommunikation. Deshalb nun das Projekt, welches Entwürfe für Rothenburg-Emojis in den Ausstellungsräumen des Rathausgewölbes präsentiert.

Ein lachendes Gesicht hier, ein gehobener Daumen da oder gar eine klatschende Hand – sogenannte Emoticons sind in den sozialen Netzwerken wie Facebook oder Whatsapp auf dem Smartphone omnipräsent. Mit einem Symbol auf den Punkt bringen, was man mit Worten per Nachricht nicht ausdrücken kann – das ist die Funktion von Smiley und Co. Einen ganz starken Wiedererkennungswert liefert auch Rothenburg. Warum also das Einmalige der Stadt nicht auf die Symbolik der Emojis übertragen? Ein freier Künstlerzusammenschluss hat sich dieser Aufgabe verschrieben, mit unterschiedlichen Techniken (z.B. Grafik, Papier, Fotografie, Holz, Objektkunst, Malerei) haben Bettina Löhr-Hentz, Carmen Hiller, Pauline Pehl, Sabine Boas, Max Ohr und Veronika Herberger die mittelalterliche Kleinstadt und die moderne Welt der digitalen Bildsprache vereint. Nicht als Wettbewerb, sondern als Werkschau ist die Ausstellung gedacht, die auch einen partizipativen Aspekt haben wird. Eine Vernissage findet am 3. Mai um 20 Uhr statt. Die Ausstellung im Rathausgewölbe ist dann bis zum 10. Mai zu sehen.

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