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Homeoffice: 21-jährige Jurastudentin Ann-Sophie Weidling im Einsatz für die Bundestagsabgeordnete Nina Warken

Berlin / Bad Mergentheim. So hatte sich Ann-Sophie Weidling aus Bad Mergentheim ihr sechswöchiges Praktikum bei der Bundestagsabgeordneten Nina Warken nicht unbedingt vorgestellt: Seit nunmehr zwei Wochen arbeitet die 21-jährige Jurastudentin nicht mehr im Berliner Abgeordnetenbüro der CDU-Parlamentarierin, sondern vom heimischen Schreibtisch aus.

„Um ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor einer Infizierung mit dem Coronavirus zu schützen, hat Frau Warken uns alle gebeten, von zu Hause tätig zu sein“, berichtet Weidling, deren Praktikum am 24. Februar begann.

Weidling: „Als in Berlin noch Sitzungen stattfanden, konnte ich zahlreiche Erfahrungen bei den Ausschusssitzungen für Inneres und Heimat sowie Recht und Verbraucherschutz sammeln. Die dominierenden Themen waren das rechtsextreme Attentat in Hanau, die innere Sicherheit Deutschlands und die Hasskriminalität im Netz. Sehr interessant war es auch für mich, die Debatten live von der Besuchertribüne aus im Plenum des Bundestages und damit aus nächster Nähe zu verfolgen. Durch das Praktikantenprogramm der CDU/CSU-Fraktion lernte ich zahlreiche Menschen kennen und hatte sehr interessante Begegnungen. Unter anderem konnten wir mit dem Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble, dem CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden Ralph Brinkhaus sowie dem Ersten Parlamentarischen Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion Michael Grosse-Brömer diskutieren.“

Und weiter: „Während dieser Zeit hat sich die Lage in Deutschland aber dramatisch geändert und unser aller Leben wurde auf den Kopf gestellt. Während meiner Fahrt nach Berlin war Covid-19 noch eine gravierende Krankheit in China. Bereits kurze Zeit später war die Krankheit in Deutschland – und damit auch im Kopf aller Bundestagsabgeordneten und ihrer Mitarbeiter. Der Deutsche Bundestag beschäftigt zahlreiche Menschen und ist Drehkreuz für Menschen aus allen Himmelsrichtungen und deshalb musste Frau Warken nicht lange überlegen: Das ganze Berliner Team wurde ins Homeoffice geschickt.“

Dort arbeitet die 21-Jährige nun, langweilig wird ihr allerdings nicht: „Ich erledige zahlreiche Rechercheaufgaben und versuche, so gut es geht, meine Aufgaben zu erfüllen. Frau Warken und das ganze Team haben alle Hände voll zu tun, um möglichst alle Anfragen sehr zeitnah zu beantworten und den Menschen und Unternehmen in dieser sehr schwierigen Zeit zu helfen.“

Das Fazit von Weidling fällt abschließend eindeutig aus: „Ein Praktikum im Deutschen Bundestag bei Frau Warken: sofort wieder, das ist absolut empfehlenswert. Ich bin dankbar für die interessanten Gespräche, die außergewöhnlichen Einblicke sowie die lehrreiche Zeit.“ (Text: Busse / Foto: Krolla)

Das Foto ist von Anfang März 2020: Zu Beginn ihres Praktikums arbeitete die 21-jährige Jurastudentin Ann-Sophie Weidling (rechts) noch in Berlin für die Bundestagsabgeordnete Nina Warken, seit zwei Wochen ist jedoch Homeoffice angesagt.

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