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Erste Absolventen am Campus Feuchtwangen ins Berufsleben gestartet

Feuchtwangen (pm/ak). Isabel Grauf und Christoph Dürnberger sind die ersten Absolventen am Campus Feuchtwangen. Im September 2015 haben die beiden ihr Studium der „Angewandten Ingenieurwissenschaften“ an der Hochschule Ansbach begonnen und sind mittlerweile als Bachelor of Engineering erfolgreich in ihren Beruf gestartet.

Bürgermeister Patrick Ruh (rechts) und dritter Bürgermeister Herbert Lindörfer (links) gratulieren den beiden Absolventen Isabel Grauf und Christoph Dürnberger. Das Foto wurde im Forschungsgebäude des Campus Feuchtwangen aufgenommen. Foto: Rebecca Weber

„Die Baubranche boomt derzeit und die Suche nach qualifizierten Fachkräften gestaltet sich immer schwieriger“, schilderte Christoph Dürnberger seine Erfahrungen. Mit ihrem Abschluss in der „Nachhaltigen Gebäudetechnik“ haben sowohl Dürnberger als auch Isabel Grauf schnell eine passende Festanstellung gefunden. Dürnberger ist bereits seit September 2019 als Technischer Verkaufsberater bei einem großen Konzern für Sanitärtechnik tätig, Grauf hat im Februar dieses Jahres ihre Arbeit im Bereich Hochbau im Öffentlichen Dienst aufgenommen. Bürgermeister Patrick Ruh und dritter Bürgermeister Herbert Lindörfer gratulierten den beiden ersten Absolventen am Campus Feuchtwangen zum erfolgreichen Studienabschluss und Berufseinstieg. Die Feuchtwanger Bürgermeister zeigten sich erstaunt über die unterschiedlichen Berufswege der beiden Studienabgänger, hoben dies aber gleichzeitig als einen „eindeutigen Beleg für die Vielseitigkeit des Feuchtwanger Studiengangs“ hervor.

Mit dem breit aufgestellten Modulangebot und der praxisnahen Ausbildung stehen den Absolventen der „Nachhaltigen Gebäudetechnik“ mehrere berufliche Richtungen offen, waren sich Grauf und Dürnberger einig. Nach dem ingenieurwissenschaftlichen Grundlagenstudium erfolgt die Spezialisierung zur „Nachhaltigen Gebäudetechnik“, wobei die Studierenden nach eigenen Interessen aus unterschiedlichen fachspezifischen Wahlpflichtmodulen wählen können. Während des Studiums in Feuchtwangen beschäftigen sich die Studenten unter anderem mit Themen der Bauphysik und der Gebäudesimulation, lernen gleichzeitig aber auch Grundlagen der Baupraxis wie beispielsweise die energetische Sanierung, Thermografie oder Elektrotechnik eines Gebäudes. „Durch verschiedene Versuchsstände und modernste Technik am Campus Feuchtwangen haben die Studierenden die Möglichkeit, das theoretisch erlernte Wissen mit der Praxis zu verbinden“, teilte Dürnberger seine Erkenntnisse.

Grauf und Dürnberger kommen aus der nahen Umgebung von Feuchtwangen. Für beide sei die Chance auf einen zukunftsorientierten Studiengang mit neuester technischer Ausstattung vor der Haustüre der ausschlaggebende Grund für das Studium in Feuchtwangen gewesen. Zudem bewerteten die beiden Absolventen die „zum Teil familiäre Atmosphäre und persönliche Betreuung“ am Campus positiv. Trotzdem sieht Dürnberger neben kleineren organisatorischen Problemen vor allem bei der Anzahl an Studenten noch Verbesserungspotenzial.

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