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Gelebte Solidarität auch über 2020 hinaus: Bürgertreff Mehrgenerationenhaus wird für weitere acht Jahre gefördert

Lauda-Königshofen. Der Bürgertreff Mehrgenerationenhaus Lauda-Königshofen hat weitere Planungssicherheit und kann seine erfolgreiche Arbeit für die nächsten 8 Jahre fortsetzen. Wie vom Bundesfamilienministerium bekanntgegeben wurde, wird der Bund auch über 2020 hinaus das Bundesprogramm Mehrgenerationenhäuser fortführen und die bereits geförderten Mehrgenerationenhäuser auf Antrag ab 2021 weiter fördern. Das sei gerade in der aktuellen Zeit, in der fast alle Angebote und Einrichtungen geschlossen sind und viele nicht wissen, wie es weitergeht, eine gute und wichtige Nachricht für Lauda-Königshofen, berichten die Bundestagsabgeordneten Alois Gerig und Nina Warken, die sich beide seit Jahren für die kommunale Einrichtung in der Josef-Schmitt-Straße in Lauda einsetzen. Erst vor wenigen Wochen statteten sie der beliebten Anlaufstelle einen Besuch ab und überzeugten sich von den vielfältigen Angeboten, die vor Ort geleistet werden.

„In der aktuellen Corona-Krise zeigt unser Mehrgenerationenhaus seine Stärke, auf besondere Situationen schnell reagieren zu können: Wir erbringen angepasste Hilfsangebote wie Nachbarschafts – und Einkaufshilfen und stehen in gewohnter Form per Telefon oder E-Mail zur Seite, wenn Hilfe gebraucht wird. Unsere Besucher schätzen die direkte Erreichbarkeit und die Möglichkeit, Einzelberatungen zu erhalten. Gerade jetzt versuchen wir durch Telefonkontakte zu unseren regelmäßigen Besuchern die Kommunikation untereinander aufrecht zu erhalten und engagieren uns nachhaltig“, berichtet Gisela Keck-Heirich, Leiterin des Bürgertreffs Mehrgenerationenhaus Lauda-Königshofen.

Das Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus (2017-2020) befindet sich im letzten Förderjahr. Für viele Träger wurde mit Spannung erwartet, ob die Bundesförderung fortgesetzt wird und wenn dann unter welchen Bedingungen. Bislang wurde die Bundesförderung für 4 Jahre bewilligt. Neu ist, dass die Bundesförderung nun über acht Jahre zugesagt wird. Fortgesetzt wird der erhöhte Bundeszuschuss von 40.000 Euro pro Jahr, den der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages erstmals für 2020 beschlossen hatte. Bis dato wurden die Mehrgenerationenhäuser mit 30.000 Euro pro Jahr und Haus gefördert.

Bürgermeister Thomas Maertens: „Die gelebte Solidarität ist ein Wesensmerkmal des Bürgertreffs Mehrgenerationenhaus. Dass wir dieses bürgerschaftliche Miteinander für mindestens weitere acht Jahre pflegen dürfen, ist ein starkes Signal und eine Wertschätzung für die geleistete Arbeit der vielen haupt- und ehrenamtlich Engagierten. Der Dank gilt den Bundestagsabgeordneten Alois Gerig und Nina Warken für ihren beständigen politischen Einsatz für unsere Einrichtung. Jeder Cent ist hier gut investiert, hilft aktiv bei der Bewältigung gesellschaftlicher Probleme und stärkt das Gemeinschaftsgefühl im ländlichen Raum.“

Insgesamt engagieren sich deutschlandweit mittlerweile fast 37.000 Freiwillige in den Mehrgenerationenhäusern, mit deren Hilfe über 21.000 Angebote umgesetzt und täglich mehr als 60.000 Menschen erreicht werden. Diese Zahlen verdeutlichen die große Bedeutung der Mehrgenerationenhäuser, vor allem in den strukturschwachen Regionen, in denen die Mehrzahl der Häuser liegt. Aber auch in den strukturstarken Regionen stellen sich die Mehrgenerationenhäuser den Herausforderungen, die von Ort zu Ort variieren und ganz unterschiedliche Maßnahmen erfordern. stv

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