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Land baut Radnetz in der Region aus

Main-Tauber-Kreis. Der Main-Tauber-Kreis profitiert von den vor Kurzem vorgestellten Bauprogrammen des Landes für Radwege an Landes- und Bundesstraßen. Im Bauprogramm für die ab 2018 anstehenden Maßnahmen neu hinzugekommen ist ein 2,1 Kilometer langer Radweg an der L511 von Oberwittighausen bis zur bayerischen Landesgrenze. Er ist Teil des Radnetzes Baden-Württemberg, mit dem das Land vor allem den Alltagsradverkehr fördern will. Ein Teilstück des Radwegs „Liebliches Taubertal“ parallel zur B290 von Edelfingen nach Bad Mergentheim kam ebenfalls hinzu.

„Mit dem Neu- und Ausbau dieser Radwege verbessert sich die Infrastruktur im Main-Tauber-Kreis deutlich“, betont MdL Katzenstein. „Wir wollen das Rad auch für den Alltag attraktiver machen. Dafür brauchen wir ein möglichst lückenloses Netz gut ausgebauter Wege“, erklärt der Betreuungsabgeordnete der Grünen für den Main-Tauber-Kreis. „Mittelfristig wollen wir erreichen, dass 20 Prozent aller Wege in Baden-Württemberg auf dem Fahrrad zurückgelegt werden.“

Im Januar hat die grün-schwarze Landesregierung eine beispielhafte und umfassende Radstrategie sowie die Ausbaupläne für ein Alltagsradnetz Baden-Württemberg beschlossen. „Nahezu alle Bürgerinnen und Bürger besitzen und nutzen das Fahrrad. Grün-Schwarz räumt der notwendigen Infrastruktur daher den entsprechenden Stellenwert ein“, erklärt Hermino Katzenstein. Wichtig ist den Abgeordneten dabei die enge Abstimmung des Landes mit den Kommunen und Landkreisen. Diese haben den Bau von Radwegen in eigener Zuständigkeit in den vergangenen Jahren ebenfalls deutlich intensiviert. „Wir wollen eine Infrastruktur, die sinnvoll vernetzt ist und den lokalen Bedürfnissen entspricht“, so der Landtagsabgeordnete.

Das Land unterstützt daher die Kommunen durch eine Zustandserfassung der Wege und  Handreichungen, um etwa eine einheitliche Beschilderung sicherzustellen.

Katzenstein begrüßt außerdem, dass inzwischen auch die Bundesregierung aktiv wird. Diese hat eigene Förderprogramme für Kommunen aufgelegt, die mehr Straßenraum und barrierefreie Stellplätze für Fahrräder schaffen oder Ladestationen für E-Bikes installieren. „Auf allen politischen Ebenen haben die Entscheidungsträger erkannt, wie groß der Bedarf vor Ort nach einem Ausbau der Infrastruktur ist“, so Katzenstein.

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