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Lauda-Königshofen. Die AGIMA – kurz für Aktuelle Gewerbe- und Industrie-Messe im Taubertal – ist mit ihren renommierten Ausstellern die bedeutendste Wirtschafts- und Verbrauchermesse im Taubertal. Traditionell präsentieren die zahlreichen Unternehmen in drei Hallen sich und ihre Produkte und Serviceleistungen. Doch nun herrscht Gewissheit: Nach der Corona-bedingten Absage im letzten Jahr muss die AGIMA auch 2021 entfallen. Das gaben die Beteiligten heute in einer gemeinsamen Stellungnahme bekannt.
„Der Handwerker im lockeren Gespräch mit einem interessierten Häuslebauer, der Küchenprofi bei der Vorführung eines neuen Haushaltshelfers: Die AGIMA war stets dafür bekannt, dass sich Kunden und Aussteller auf Augenhöhe begegnen. Dass die große Gewerbeschau für die Region im letzten Jahr pandemiebedingt abgesagt werden musste, war für uns alle nicht leicht. Durch vielfältiges Engagement konnten wir dennoch so manches Messeerlebnis schaffen, worüber ich sehr dankbar bin“, berichtet Bürgermeister Dr. Lukas Braun. Doch für die diesjährige Messeshow seien alle Möglichkeiten ausgeschöpft: „Nach vielfältigen Überlegungen, die allesamt an der Machbarkeit bzw. an den gesetzlichen Anforderungen scheiterten, wird es 2021 keine AGIMA geben – weder in der bisherigen Form noch in Form von alternativen Konzepten“, so das Stadtoberhaupt.
„Die strengen Vorgaben zum Hygienekonzept und die weiterhin unklare rechtliche Lage machen eine Durchführung nicht möglich“, fügt Sabine Dattenberg von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Lauda-Königshofen hinzu. Normalerweise hätte sie um diese Zeit schon akribisch die Hallenbelegung geplant und Standnummern vergeben. Doch die Planungen seien erst gar nicht zu diesem Stadium gekommen, so Dattenberg. Die Geschäftsführerin weiter: „Wir sehen umso mehr dem Zeitpunkt entgegen, wenn sich Verbraucher und Aussteller endlich wieder vor Ort begegnen können“.
Klar ist aber auch: An der Königshöfer Messe als Gesamtveranstaltung wird weiterhin festgehalten. „Fest steht auf jeden Fall: Die Königshöfer Messe geben wir so schnell nicht auf“, merkt der Bürgermeister an. Derzeit würden zahlreiche Alternativkonzepte ausgearbeitet, sodass man allen Messefans einen erlebnisreichen Aufenthalt bieten möchte – zumal vor allem für Außenbereiche immer mehr Lockerungen zu erwarten sind. Details wollte man zum jetzigen Zeitpunkt zwar noch nicht verraten, aber hinter den Kulissen würden bereits fleißig machbare Konzepte ausgeklügelt. „Man darf gespannt sein“, so Braun.

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