Johann Georg von Soldner „live“ am 5. März 2024

FEUCHTWANGEN (RED). Am 5. März wird alljährlich der europäische Tag der Vermessung und Geoinformation gefeiert. Mit diesem Tag sollen die Bedeutung und die Errungenschaften der Vermessung und Geoinformation hervorgehoben werden.
Der aus Feuchtwangen stammende Johann Georg von Soldner leistete einen wichtigen Beitrag zur Landesvermessung Bayerns. Auf ihn geht unter anderem das Soldner-Koordinatensystem zurück, das in weiten Teilen Deutschlands noch bis ins 20. Jahrhundert benutzt wurde. Johann Georg von Soldner wurde am 16. Juli 1776 im Georgenhof in Feuchtwangen als Sohn des Bauern Johann Andreas Soldner geboren und schrieb als Physiker, Mathematiker, Astronom und Geodät Wissenschaftsgeschichte. Durch seine hohe Begabung in Mathematik und Physik wurde er zu einem wegweisenden Wissenschaftler, der die Vermessung des Königreichs Bayern ab 1810 federführend plante und wissenschaftlich begründete. Seit dieser Zeit gibt es exakte topographische Karten. Die sich daran anschließende Kataster-Vermessung jedes einzelnen Grundstücks begründete die Steuergerechtigkeit in Bayern. Bayern war damit das erste exakt vermessene Land in ganz Europa!

Mit einer Führung am 5. März 2024, bei der man das Ausnahmetalent näher kennen lernen kann, wollen wir an Johann Georg von Soldner erinnern. Die Teilnehmer können sich dabei auch ganz praktisch in die Geheimnisse des Triangulierens einweihen lassen.

Treffpunkt für die Führung ist um 16:30 Uhr vor dem Alten Rathaus, Marktplatz 1. Kosten: 5 € pro Person. Kinder unter 12 Jahren sind frei.

Themenführung Johann Georg von Soldner „live“: Foto: C. Bender (TI-Feuchtwangen)

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