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Vorstellung der Ergebnisse der Seniorenumfrage in Dinkelsbühl

Dinkelsbühl. Von Dezember 2021 bis Februar 2022 hat der Seniorenbeirat eine Umfrage unter den Dinkelsbühler Senioren durchgeführt. Von den 3600 Bürgern, die in die Zielgruppe fallen, haben 361 Personen an der Umfrage teilgenommen. Der Vorsitzende des Seniorenbeirats Wilhelm Reu ist mit diesem Ergebnis zufrieden. „Wir wollten den Senioren eine Stimme geben und die Chance uns mitzuteilen, was Ihnen in Dinkelsbühl fehlt. Eine Teilnahme von 10 Prozent ist für uns eine aussagekräftige Zahl.“ Die Ergebnisse der Umfrage haben ergeben, dass die Dinkelsbühler Senioren im Grunde sehr zufrieden mit ihrem Leben in der Stadt sind. 55 Prozent kreuzten bei dem Thema „Häufig bis ab und zu fehlt mir“ die Antwortmöglichkeit „mir fehlt gar nichts“ an. Und auch die 15 Personen, die in
der Umfrage angegeben hatten, vom Seniorenbeirat kontaktiert zu werden, hatten am Telefon keine großen Probleme in der Stadt zu bemängeln. „Der Tenor war sehr positiv“, erklärt Daniela Löder vom Seniorenbeirat, die die Anrufe getätigt hat. Für eine kleine Stadt wie Dinkelsbühl sei die Infrastruktur bereits überdurchschnittlich gut. „Es war den Anrufern sehr wichtig, dass diese Versorgung mit Bäcker, Metzger usw. auch in der Innenstadt erhalten bleibt und in Zukunft nicht wegfällt“, so Löder. Oberbürgermeister Dr. Hammer zeigen die Ergebnisse der Umfrage vor allem eines, dass in den letzten Jahren Vieles in Dinkelsbühl richtig gemacht wurde: „Ich glaube, dass die große Grundzufriedenheit auch darauf zurückzuführen ist, dass wir in all unsere Entscheidungen im Stadtrat und in der Verwaltung den Seniorenbeirat mit einbezogen haben. Wir haben damit viele Projekte geschaffen, die den älteren Mitbürgern das Leben in Dinkelsbühl erleichtern sollen, wie zum Beispiel die barrierefreien öffentlichen Toilettenanlagen, unsere Plattenbeläge zwischen dem Kopfsteinpflaster
und die vielen Sitzmöglichkeiten zum Ausruhen. Ich freue mich, dass wir nun noch einige Anreize bekommen haben, wo wir noch nachjustieren müssen“, so der Oberbürgermeister. Einer dieser Punkte, der oft genannt wurde, ist die medizinische Versorgung in der Stadt. Auch eine Erweiterung der Fahrzeiten des Bürgerbusses wurde vor allem für Abendveranstaltungen gewünscht. Auch bezahlbarer Wohnraum für Senioren war ein angesprochenes Thema. Der größte Wunsch aus der Bevölkerung war es jedoch, Möglichkeiten zu schaffen, die der Alterseinsamkeit der Bevölkerung entgegen wirken. Eine Idee von Wilhelm Reu dafür wäre ein „Erzählcafé“, in den sich die Senioren regelmäßig treffen und austauschen können. Auch will der Seniorenbeirat in Zukunft „moderner und digitaler werden“, erklärte der Vorsitzende bei dem Pressetermin im Rathaus. „Wir wollen unseren Senioren die Möglichkeit bieten, sich am Computer fit zu machen um ihnen eine Community Ü60 anzubieten, in der sie Kontakte pflegen und Ansprechpartner finden können“, berichtet Reu.
Ansprechpartner für alle Interessierten ist Helmut Rogler, der auch die Umfrageergebnisse digitalisiert hat (Tel: 09851 5898082)

Bildunterschrift (Bildnachweis: Laura Krehn):
Ein bereits erfolgreich umgesetztes Projekt in Dinkelsbühl sind die barrierefreien Öffentlichen Toiletten in der Altstadt. Diese Maßnahmen trugen wesentlich zur allgemeinen Zufriedenheit der Senioren in Dinkelsbühl bei, die jetzt bei einer Umfrage des Seniorenbeirates ermittelt wurde. Helmut Rogler, Daniela Löder, Rosemarie Sindel, Wilhelm Reu vom Seniorenbeirat haben die Ergebnisse Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer vorgestellt.