ANregiomed-Klinikverbund: „Größte Spende der Vereinsgeschichte“

„GRÖßTE SPENDE DER VEREINSGESCHICHTE“
Förderverein „Mediroth“ unterstützt Anschaffungen im Herzkatherlabor mit 16.100 Euro – „Rotablator“ beseitigt Kalkablagerungen in Herzgefäßen

Ließen sich von Dr. Ralph Schulze, leitender Oberarzt der Inneren Medizin, und Eva Keller, Teamleitung des Herzkatheterlabors der Klinik Rothenburg, die Einsatzmög-lichkeiten des Rotablators erläutern: Mediroth-Vorsitzende Michaela Ebner (links) und kaufmännische Direktorin Amelie Becher. Foto: ANregiomed/Rainer Seeger

ROTHENBURG (PM). Die bisher größte Spende in der Vereinsgeschichte hat die Mediroth-Vorsitzende Michaela Ebner jetzt offiziell an die Klinik Rothenburg übergeben: Der Krankenhaus-Förderverein hat den ANregiomed-Klinikverbund bei der Anschaffung eines Rotablators der neuesten Generation unterstützt, der im Herzkatheterlabor der Klinik Rothenburg zum Einsatz kommt. Die Anschaffungskosten betrugen insgesamt 25.000 Euro. Mediroth beteiligte sich mit der stolzen Summe von 15.000 Euro und steuerte weitere 1.100 Euro zur Anschaffung eines Gerätewagens bei.
Dr. Ralph Schulze, leitender Oberarzt der Inneren Medizin, verfügt über umfangreiche Erfahrung mit der Technologie, die nun auch an der Klinik Rothenburg zum Einsatz kommt. „Früher haben wir damit große Kalbablagerungen beseitigt“, erklärt der interventionelle Kardiologe, der in seiner langjährigen Laufbahn schon mehr als 1.000 entsprechende Eingriffe durchgeführt hat.
Heute kommt die „Rotations-Atherektomie“ meistens dann zum Einsatz, wenn im Rahmen einer Herzkatheteruntersuchung festgestellt wird, dass ein Gefäß aufgrund starker Verkalkung nicht ausreichend aufgedehnt werden kann. „Über einen speziellen Katheter mit rotierendem Fräskopf können wir solche Ablagerungen beseitigen, ohne dass die Gefäßwand Schaden nimmt“, so Dr. Schulze. Ist die Behandlung erfolgreich, kann die Engstelle im nächsten Schritt durch den Einsatz einer Gefäßprothese, eines so genannten Stents dauerhaft erweitert werden. Häufig kann dem Patienten durch dieses Vorgehen eine Bypass-Operation erspart werden.
Dem Wunsch, die Anschaffung des Rotablators zu unterstützen, sei der Förderverein „sehr gerne nachgekommen“, erklärt Mediroth-Vorsitzende Michaela Ebner. „Der Erhalt und die Förderung eines breiten Spektrums an qualifizierten Fachabteilungen sind uns als Förderverein besonders wichtig. Die Kardiologie um Chefarzt PD Dr. Christian Wacker genießt seit vielen Jahren einen hervorragenden Ruf, weil sie auf sehr hohem Niveau arbeitet.“
Dies betont auch Amelie Becher, kaufmännische Direktorin der ANregiomed Kliniken Rothenburg und Dinkelsbühl, und ergänzt: „Die durch Mediroth geförderte Anschaffung des Rotablators ermöglicht eine wichtige Ergänzung des kardiologischen Spektrums der Klinik Rothenburg. Vielen Dank an den Förderverein, der dies durch seine bisher größte Spende möglich gemacht hat.“

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