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Zukunftspreis: Teilnahmefrist endet am 30. September

Main-Tauber-Kreis. Die Wirtschaftsförderung Main-Tauber-Kreis hat den Zukunftspreis 2016 zum Thema „Ausbildung – Karriere daheim“ ausgeschrieben. Unternehmen, Handwerksbetriebe, Dienstleister, Kommunen und kommunale Betriebe sind aufgerufen, sich mit ihrem Ausbildungsengagement vorzustellen und sich an diesem Wettbewerb zu beteiligen. Die Teilnahmefrist endet zum 30. September.

„Wir wollen mit der Preisverleihung das Engagement vieler erfolgreicher Unternehmen würdigen und den Nachwuchskräften gleichzeitig die beruflichen Karrierechancen im Rahmen der dualen Ausbildung im Main-Tauber-Kreis aufzeigen“, sagt Landrat Reinhard Frank. Die eingereichten Bewerbungen werden durch eine fachkundige Jury bewertet. Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenfrei. Der Sieger erhält ein Preisgeld in Höhe von 3000 Euro. Die Plätze zwei und drei sind mit jeweils 1000 Euro dotiert. Zudem erhält jeder Preisträger eine Glasskulptur. In den Zukunftspreis bringt sich auch die Sparkasse Tauberfranken wieder aktiv ein. Sie stellt einen wesentlichen Anteil der Preisgelder zur Verfügung und engagiert sich auch in der Jury.

Im Jahr 2014 hatte der Main-Tauber-Kreis zum zweiten Mal seinen Zukunftspreis ausgeschrieben. Nachdem sich der Wettbewerb zwei Jahre zuvor mit dem Thema „Familienfreundlicher Betrieb“ auseinandersetzte, wurden dann Unternehmen mit einer besonderen Willkommenskultur gesucht. Schwerpunktmäßig handelte es sich um die Integration und Einarbeitung deutscher sowie ausländischer Mitarbeiter im Unternehmen. Berücksichtigt wurden auch Maßnahmen zur Unterstützung des Arbeitnehmers im privaten Bereich und die Frage, in welchem Umfang auch dessen Familie in den Fokus genommen wird. Zusätzliche Kriterien waren beispielsweise Unterstützungsleistungen bei der Suche nach Wohnungen, bei Behördengängen oder bei Fragen der Kinderbetreuung.

Eine fachkundige Jury begutachtete und beurteilte die insgesamt 19 eingereichten Bewerbungsunterlagen aus dem Kreisgebiet. Hierbei flossen vor allem Überlegungen wie beispielsweise die zusätzlichen Leistungen für die Willkommenskultur, die Betreuung im privaten Bereich oder generell das gelebte Thema Willkommenskultur im gesamten Unternehmen ein. Die Preisverleihung fand in den Räumen der Firma Systemair in Boxberg-Windischbuch statt. Den ersten Platz erreichte die Bäckerei Erbacher aus Tauberbischofsheim. Nachdem aus Deutschland keine einzige Bewerbung für eine Bäckerausbildung gekommen war, hatte der Betrieb zwei junge Menschen aus Spanien angeworben und bei ihrem Berufseinstieg in Deutschland vorbildlich unterstützt.

„Der Wettbewerb vor zwei Jahren hat gezeigt, dass es nicht immer nur große Firmen sind, die auf dem vordersten Rang landen. Auch kleinere Betriebe können sich durch besondere Leistungen hervorheben. Daher lohnt es sich unbedingt für die zahlreichen Mittelständler am Wettbewerb teilzunehmen“, erläutert Dezernent Jochen Müssig vom Landratsamt Main-Tauber-Kreis. Der zweite Preis ging an die Firma Bass GmbH aus Niederstetten, die sich stark dafür engagiert, dass sich neue Mitarbeiter in ihrer neuen Lebens- und Arbeitswelt wohlfühlen. Mit dem dritten Rang wurde der Fecht-Club Tauberbischofsheim ausgezeichnet, insbesondere für seinen integrativen Ansatz gegenüber Menschen mit Behinderung.

Weitere Informationen zum Zukunftspreis sowie die Ausschreibungsunterlagen sind im Internet unter www.main-tauber-kreis.de/zukunftspreis abrufbar oder können kostenfrei beim Landratsamt Main-Tauber-Kreis, Wirtschaftsförderung, Telefon 09341/82-5809, E-Mail wirtschaftsfoerderung@main-tauber-kreis.de, angefordert werden. lra

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