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Zentrale Anlaufstelle für Integration und Inklusion geschaffen

Anja Kirchberger soll künftig Neubürgern das Einleben erleichtern

Feuchtwangen (pm/ak). Um eine zentrale Anlaufstelle für Integration und Inklusion in Feuchtwangen zu schaffen, hat die Stadt auf Antrag der SPD-Stadtratsfraktion eine neue Stelle für Integrationsarbeit geschaffen. Diese ist seit 1. Oktober 2019 mit Anja Kirchberger besetzt.

Anja Kirchberger ist seit Oktober 2019 bei der Stadt Feuchtwangen für „Integration und Inklusion“ angestellt. Das Foto zeigt Anja Kirchberger mit Bürgermeister Patrick Ruh (Mitte) und dessen Stellvertreter Georg Sperling. Foto: Rebecca Weber

Schon seit längerer Zeit benötige Feuchtwangen eine eigene Stelle für die städtische Integrationsarbeit, erklärte der 2. Bürgermeister Georg Sperling, dem die Stelle bis zum Ende der Wahlperiode (Ende April) zugeordnet ist. Bislang wurde die Integrationsarbeit in Feuchtwangen von mehreren Vereinen und Ehrenamtlichen geleistet. Wie Sperling verdeutlichte, haben die ehrenamtlichen Strukturen trotz deren „guten Einsatzes“ die notwendige Integrationsarbeit in den vergangenen Jahren nicht mehr vollständig auffangen können. Mit Anja Kirchberger als Integrationsbeauftragte möchte die Stadt die Integrationsarbeit und -angebote „passgenau“ für Feuchtwangen entwickeln, mit den bereits bestehenden Möglichkeiten vernetzen und auf die Kreuzgangstadt und ihre Bevölkerung ausrichten. Mit Kirchberger sollen neue Anlaufstellen für die Integration aller Bürger geschaffen und gleichzeitig direkt auf die Probleme innerhalb der Stadt zugegangen sowie Hilfestellung gegeben werden. „Ziel und Zweck soll dabei sein, die neue Integrationsstelle auf Dauer mit einer ordentlichen Perspektive in Feuchtwangen zu verankern“, schilderte Sperling.

Bürgermeister Patrick Ruh möchte mit der neuen Stelle einer „zunehmenden Anonymisierung“ innerhalb Feuchtwangens entgegenwirken und allen neu Zugezogenen bei der Integration in die Gemeinschaft und in das Leben der Stadt helfen. Dabei spricht Bürgermeister Ruh ausdrücklich von jeder Form des Zuzuges und meint dabei alle neuen Bürger, die aus dem Ausland ebenso wie aus anderen Teilen Deutschlands in die Kreuzgangstadt kommen.

Anja Kirchberger ist gelernte Krankenschwester, Erzieherin und Erlebnispädagogin und konnte in den vergangenen drei Jahren als Mitarbeiterin des Jugendbüros Feuchtwangen bereits erste Kontakte mit den örtlichen Vereinen, Kulturen, Organisationen und Gemeinschaften aufbauen. Als städtische Integrationsbeauftragte betreibt Kirchberger nun unter anderem Netzwerkarbeit zwischen lokalen Betrieben und Beratungsstellen und hilft bei der Vermittlung und langfristigen Unterstützung von Auszubildenden mit Migrationshintergrund. Darüber hinaus plant Kirchberger nach eigener Aussage einen „Neubürgerempfang“ für alle neu gemeldeten Feuchtwanger, „um die Menschen zusammenzubringen und aus der Stadt eine Gemeinschaft ohne Ausgrenzung einzelner Gruppen zu machen“. Angestrebt sei dabei beispielsweise die Vorstellung und Kontaktvermittlung mit den Vereinen und Organisationen in Feuchtwangen. Insgesamt gehe es Kirchberger bei ihrer Arbeit darum, sich in andere Kulturen einzufühlen, auf einzelne Gruppierungen zuzugehen und dabei vor allem ein friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben innerhalb der Kreuzgangstadt zu fördern und jedem Bürger eine Teilhabe an den gemeinschaftlichen Gütern, Aktivitäten und Werten der Stadt zu ermöglichen.

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