Zehn historische Feuchtwanger Mühlen erlebbar

„Mühlenroute Tauber-Wörnitz-Altmühl“ informiert über die Geschichte regionaler Mühlen

FEUCHTWANGEN (RED). Zehn historische Mühlen im Feuchtwanger Gebiet wurden im vergangenen Jahr intensiv erforscht und mit interessanten Fakten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Entstanden ist das faszinierende Teilprojekt „Mühlenroute Tauber-Wörnitz-Altmühl“ im Rahmen des Kooperationsprojektes „Mühlenerlebnis Mittelfranken“ unter der Federführung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) an der Romantischen Straße e.V. Die Mühlenroute selbst umfasst dabei insgesamt 57 historische Mühlen in der Region, deren reiche Geschichte und Bedeutung mit der Initiative studiert, dokumentiert und erlebbar gemacht wurde.

Erforscht wurde in Zusammenarbeit mit Experten neben den baulichen Aspekten der Mühlen auch ihre sozialgeschichtliche Bedeutung, die Besitzverhältnisse sowie deren Bezug zu Wasser. Festgehalten sind die Ergebnisse auf ansprechenden Tafeln, die teils befestigt an einem Muschelkalkblock direkt am Standort der Mühlen öffentlich zugänglich platziert wurden. Ergänzend zu den erforschten Fakten vermitteln zeichnerische Darstellungen, basierend auf alten Mühlenplänen, den Interessierten ein lebendiges Bild der Vergangenheit.

„Die historischen Mühlen sind ein bedeutendes kulturelles Erbe unserer Vergangenheit. Die Mühlenroute lässt diese weitreichende Historie wieder aufleben und erzählt die vielseitigen Geschichten über das Leben in ländlich geprägten Gebieten, von Landwirtschaft über Ernährung bis hin zur industriellen Fertigung vergangener Zeiten in unserer Region“, äußerte Feuchtwangens dritter Bürgermeister und LAG-Vorsitzender Herbert Lindörfer.

Feuchtwangens erster Bürgermeister Patrick Ruh freute sich über den Erhalt dieser bedeutenden historischeren Bauwerke im Feuchtwanger Gebiet. „Das tolle Projekt Mühlenroute verbindet Geschichte, Natur und Kultur auf eine informative und sehenswerte Weise und lädt jeden Interessierten herzlich ein, unsere reiche Mühlenlandschaft in Feuchtwangen und der Region frei zu entdecken“, erklärte Ruh.

Erlebbar sind auf der „Mühlenroute Tauber-Wörnitz-Altmühl“ im Feuchtwanger Gebiet neben der Stadtmühle am Rande der Altstadt auch die Hammerschmiede, die Krobshäuser Mühle, die Krapfenauer Mühle, die Larrieder Mühle, die Löschenmühle, die Oberrothmühle, die Überschlagmühle, die Ungetsheimer Mühle und die Walkmühle.

Ergänzend hierzu wird die projektbegleitende Wanderausstellung „Mühlenerlebnis Mittelfranken – Historische Mühlen neu entdecken“ von 16. Juni bis 30. Juli 2024 im Fränkischen Museum in Feuchtwangen zu sehen sein. Die Ausstellung vertieft die Geschichte der historischen Mühlen Mittelfrankens und informiert interessierte Bürger über weitere Hintergründe.

Feuchtwangens erster Bürgermeister Patrick Ruh (rechts) und dritter Bürgermeister und LAG-Vorsitzender Herbert Lindörfer informierten über das Projekt „Mühlenerlebnis Mittelfranken“. Als Teil der „Mühlenroute Tauber-Wörnitz-Altmühl“ sind zehn historischen Mühlen im Feuchtwanger Gebiet, darunter auch die Stadtmühle am Rande der Feuchtwanger Altstadt, erlebbar. Foto: Rebecca Weber, Stadt Feuchtwangen

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