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Kreisstraße zwischen Westheim und Urfersheim offiziell für den Verkehr freigegeben

WESTHEIM / URFERSHEIM (PM). In weniger als fünf Monaten ist die Kreisstraße 39 zwischen Westheim und Urfersheim rundumerneuert worden, auch die Fahrbahnbreite wurde im Zuge der Maßnahme angepasst. Bei der offiziellen Verkehrsfreigabe dankte Landrat Helmut Weiß für die finanzielle Unterstützung durch die Regierung von Mittelfranken und für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Illesheim sowie den angrenzenden Grundstückseigentümern.

Illesheims Bürgermeister Roland Scheibenberger, Veronika Johnson als Vertreterin der amerikanischen Streitkräfte, der frühere Bürgermeister Illesheims, Heinrich Förster, Landrat Helmut Weiß und Peter Holzmann von der Tiefbauverwaltung (von rechts) machen sich bei der offiziellen Verkehrsfreigabe ein Bild von dem sanierten Streckenabschnitt. Foto: Gerd Seemann/Landratsamt

Die Baumaßnahme wäre ohne die Zuschüsse nur schwer zu realisieren gewesen, rund 1,25 Millionen Euro mussten in den Streckenabschnitt investiert werden, die Förderhöhe gab Landrat Weiß mit 620.000 Euro an. Die Straße aus den 1960er-Jahren war der Belastung durch das Verkehrsgeschehen zuletzt nicht mehr gewachsen, auf einer Strecke von rund 1,65 Kilometern musste der frostsichere Oberbau angepasst werden, gleichzeitig wurde die Straße von 5,20 auf sechs Meter verbreitert. Um eine rund 400 Meter lange Obstbaumallee am nördlichen Ortseingang von Westheim erhalten zu können, wurden beidseits Bordsteine gesetzt und der bestehende Graben verrohrt, da anderenfalls die Fläche für die Verbreiterung nicht ausgereicht hätte. Am Ortseingang von Urfersheim wurde der vorhandene Gehweg an die neue Straße angeglichen.

Für Landrat Weiß bildete die Maßnahme eine Fortführung bisheriger Investitionen, weitere Streckenabschnitte wurden vom Landkreis bereits in den vergangenen Jahren abschnittsweise erneuert oder aber mit einer neuen Asphaltdecke versehen. Mit der Fertigstellung des Teilabschnitts zwischen Westheim und Urfersheim kann die Kreisstraße wieder ihrer wichtigen Funktion als Verbindung zwischen dem Zenngrund und dem Aischgrund gerecht werden, sagte der Landrat. Für die zügige Durchführung der Maßnahme, die Anfang August vergangenen Jahres gestartet war, dankte er dem beauftragten Bauunternehmen Dienstbier aus Losaurach sowie dem Team der Tiefbauverwaltung des Landratsamtes um Leiter Peter Holzmann. In den Dank schloss er die amerikanischen Streitkräfte ein, so konnte während der Arbeiten die Panzerstraße als Umleitungsstrecke genutzt werden.

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