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Weihnachtsüberraschung für die NOK-Kliniken

Der Standort Buchen der Neckar-Odenwald-Kliniken wurde aktuell in den Kreis der Akademischen Lehrkrankenhäuser aufgenommen

Buchen. Landrat Dr. Achim Brötel und die komplette Führung der Neckar-Odenwald-Kliniken kamen am Freitag extra nach Buchen gefahren, um die gute Neuigkeit präsentieren zu können. Der Klinikstandort Buchen ist sozusagen ab sofort in die Ägide der Akademischen Lehrkrankenhäuser aufgestiegen. Die Tinte ist trocken. Die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg hat den Standort Buchen „geadelt“. Um diesen Umstand in vollem Umfang wertschätzen zu können, muss man wissen, dass es eine solche zusätzliche Klinikaufnahme schon lange Jahre nicht mehr gegeben hat und zur den 25 Akademischen Leitkrankenhäusern vermutlich keine weiteren mehr aufgenommen werden. Landrat Brötel verkündete mit großer Freude, dass eben die langjährige gute Zusammenarbeit des Standortes Mosbach, der schon seit 1985 akademisches Lehrkrankenhaus ist und die gepflegten Verbindungen der Chefärzte und der Krankenhausleitung mit dem Geschäftsführer Norbert Ahrens dies möglich gemacht haben. Das Konzept „Eine Klinik an zwei Standorten „ mit unterschiedlichen medizinischen Schwerpunkten kommt jetzt auch der Arztausbildung im Praxisjahr zugute. Zu den Pflichtfächern Innere Medizin und Chirurgie werden die Wahlpflichtfächer Anästhesiologie und Gynäkologie ergänzt. An beiden Standorten können zukünftig medizinische Staatsexamen abgenommen werden. Bisher wurden schon 15 Praxisjahr-Plätze angeboten, die jetzt noch attraktiver für die Studenten werden. Die Anzahl der Plätze wird auch mit dem Standort Buchen weiter auf diesem Niveau gehalten. Personalleiterin Natali Bentz und unterstrich, wie wichtig auch für die langfristige Rekrutierung von Ärzten für den ländlichen Raum eine attraktives Praxisjahr ist. Auch die Konditionen für die Studenten werden versucht möglichst attraktiv zu formulieren. Ärztlicher Leiter Priv.-Doz. Dr. Harald Genzwürker beschrieb den Vorteil der Neckar-Odenwald-Kliniken für die Medizinstudenten so: „An großen Häusern hat man viel gesehen, an kleineren Häusern hat man viel gemacht.“. Für die Qualität der medizinischen Leistungen sei es auf jeden Fall ein Plus für die Patienten, denn der Anspruch hat zur Folge, dass insgesamt das Thema Weiterbildung auf allen Ebnen gefördert und erwartet wird. Chefarzt Dr. Bernd Gritzbach betonte: „Das bedeutet umso mehr, dass wir das aktuelle Wissen auf einem Top-Level halten müssen!“ Alle waren glücklich über diesen Schritt in eine wiederum attraktivere Zukunft für die Neckar-Odenwald-Kliniken.

 

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