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Hainstadt. Donnerstag, 10.20 Uhr, alle Mitarbeiter in Hainstadt beschäftigen sich intensiv mit ihren Aufgaben, als plötzlich ein schriller Alarmton im gesamten Werk ertönt. Kurz darauf schrillt die Sirene in Hainstadt und Sekunden später in Buchen.
Wir verlassen alle sofort die Gebäude und treffen uns am Sammelpunkt im Werk. Die Vorgesetzten zählen Ihre „Schäfchen“ und stellen sicher, dass wir vollzählig in Sicherheit sind. Schon hören wir die Martinshörner von Einsatzfahrzeugen. Es klingt nach vielen Autos. Fast von Geisterhand gehen alle Tore auf, auch die, die im Normalfall geschlossen bleiben.
Wir haben noch nicht richtig realisiert was gerade passiert, da steht schon eine fast endlose Schlange an Einsatz-Fahrzeugen im Werk, geführt von der Einsatzleitung, der Polizei, vielen Feuerwehrfahr- und Rettungswagen. Aber auch die Stadtwerke und der Energieversorger sind direkt vor Ort. Der Einsatzleiter springt mit der Meldekarte aus dem Auto und läuft in unser ehemaliges Kantinengebäude. Hier scheint die Ursache zu finden zu sein. Wir sehen aber keinen Rauch und zum Glück schon gar kein Feuer! Gebannt warten alle auf eine Rückmeldung, aber es dauert, bis die Feuerwehrleute wieder zurück sind. Endlich verkündet der Einsatzleiter, dass Nichts brennt und alles in Ordnung ist. Er teilt uns mit, dass die Ursache eine kleine Mücke war, die sich im Rauchmelder eine neue Bleibe suchen wollte. Wenn die Mücke wüßte, wie aus ihr ein Elefanten-Einsatz wurde…

Für uns war es eine zwar ungewollte aber gute Übung für einen möglichen Ernstfall. Vielen Dank an alle Beteiligten für die sehr disziplinierte Vorgehensweise.

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