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Acht schöne Schmetterlinge in Dinkelsbühl

Dinkelsbühl (pm/ak). Acht Pavillons gibt es in den öffentlichen Grünanlagen in Dinkelsbühl. Für eine Mittelalterstadt wie diese sind Pavillons eher ungewöhnlich, sind sie doch vermehrt in der Architektur Europas in der Epoche des Barocks erschienen. Aber zu Dinkelsbühl passen die Pavillons, deren Name vom lateinischen Wort „papilio“ (Schmetterling) abstammt, bestens und die Stadt kümmert sich stets um „ihre Schmetterlinge“.

Zahlreiche Pavillons bereichern das Stadtbild und sind schöne Ruheplätze. Die Stadt kümmert sich um diese Bauwerke, die für die Landesgartenschau gebaut wurden. Ende Juni reparierte der Bauhof etwa die Schäden am Pavillon an der Neuen Promenade. Foto: Günter Lechler

„Wir waren etwas später dran. Wir haben unsere Pavillons nicht im Barock gebaut, sondern erst 1988“, schmunzelt Dinkelsbühls Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer. 1988 fand die Landesgartenschau in Dinkelsbühl statt und der Grüngürtel rund um die historische Stadtmauer wurde aufgewertet. Wie zu Zeiten des Barocks, wo vor allem in den Parks und Gärten des Adels, als Ruheplatz, Aussichtspunkt oder einfach als gestalterisches Element sich Pavillons verbreitet haben, hat man in der Landesgartenschau-Konzeption die freistehenden und leichten Bauwerk gesetzt – runde, eckige, kleinere, größere Pavillons.

Stadt kümmert sich um Pavillons

„Seit über 30 Jahren gibt es die Pavillons und sie sind aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken“, weiß Bauhofleiter Günter Lechler. Er weiß auch, dass immer wieder Reparaturen anstehen. „Mal sind es nur kleinere Ausbesserungen, mal sind es etwas umfangreichere Maßnahmen.“ Beim Pavillon an der Neuen Promenade auf Höhe des Grünen Turms etwa hat der Bauhof nun im Juni das Dach neu eingedeckt. Als Material wurden erneut Holzschindeln verwendet. Auch die Bodenfundamente wurden erneuert. Pfosten und die Dachkonstruktion waren noch gut erhalten. Rund zwei Wochen Arbeit und Materialkosten in Höhe von ca. 2.500 Euro, so das Fazit. „Es macht Spaß zu sehen, dass sich Alt und Jung, Einheimische und Gäste gerne in den Pavillons niederlassen“, so Günter Lechler und sein Team nach getaner Arbeit.

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