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Verein Bürgerinitiative Gesundheitsversorgung Vorderer Odenwald (BüGeVO) spendet 1100 Masken

Bürgerinitiative Gesundheitsversorgung Vorderer Odenwald (BüGeVO) übt deutliche Kritik

„Zuhause bleiben“ ist aktuell der propagierte Grundtenor. Sicher geht es zum einen um die Verhinderung einer rasanten Ausbreitung von Corona und um den Schutz von Risikogruppen aber mit Sicherheit geht es auch darum, die mit System ruinierte Gesundheitsversorgung nicht auffliegen zu lassen. Krankenhäuser werden seit Jahren kaputtgespart, geschlossen und mehr als hunderttausend Pflegekräfte fehlen. Unterbezahlung und schlechte Arbeitsbedingungen gestalten die Berufsgruppe der Pflegekräfte unattraktiv und sorgen auch dafür, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Pflegebereich das Handtuch werfen. Auch in vielen anderen Ländern ist zu beobachten, was passiert: Krankenhäuser sind überlastet, Pflegekräfte erschöpft, Material zu knapp und da ist Deutschland keine Ausnahme“, so die erste Vorsitzende Christiane Hennrich.

„Es ist nicht nur die kritische Zeit unter Corona, die unseren Verein veranlasst aktiv zu werden, denn gerade die -Bürgerinitiative Gesundheitsversorgung Vorderer Odenwald- unterscheidet sich maßgeblich von Wahlkampf orientierten Politikern. Der Verein wendet sich im Namen der Bürgerinnen und Bürger seit 2016 gegen die Symptomatik einer desaströsen Sparpolitik im Gesundheitswesen. Die Bürgerinitiative setzt sich ein für eine ortsnahe und bedarfsgerechte medizinische/ärztliche Versorgung und einem dringend notwendigen Odenwälder Krankenhaus. Wir haben es buchstäblich satt, dass wir stets mit inhaltsleeren Projekten wie NOVO und NORI (Netzwerke Ortsnahe Versorgung Odenwald und Ried) vorgegaukelt bekommen, man würde seitens Kreises damit Akuthilfe hinsichtlich Gesundheitsversorgung leisten. Es handelt sich schlichtweg nur um Netzwerkarbeit, die in ihrer ordinären Aufgabe zwar Wissen und bestehende Angebote miteinander verbindet, jedoch weder Krankenhäuser oder Arztpraxen vor dem Aus rettet, sichert oder neu etabliert, kurz gesagt nichts leistet, um dem Verfall jetzt und hier Einhalt zu gebieten. Die Bürgerinitiative ist nicht müde für notwendiges zu kämpfen und hilft auch gerne mit Sofort-Aktionen wo es brennt und Sinn macht. Bedingt durch Materialknappheit und dem Mangel an Equipment, hat der Verein als weitere Aktion 1100 Baumwoll-Masken auf den Weg gebracht, um unter anderem dem Pflegepersonal in Seniorenheimen unter die Arme zu greifen. Positiv ist anzumerken, dass sehr viele Bürgerinnen und Bürger aktuell Mund und Nasen-Masken in Heimarbeit herstellen, da jedoch der Bedarf enorm ist, hat sich der Verein ebenfalls darum bemüht, entsprechende Masken in einer größeren Zahl zu bewerkstelligen. Seitens Bürgerinitiative wird betont, dass es sich dabei um keine medizinischen Atemschutzmasken im Sinne des FFP-Standards, bzw. einem Atemschutz mit Zertifizierung handelt. Jedoch leisten diese Masken einen sinnvollen Beitrag, um Infektion durch Tröpfchen-Übertragung entgegenzuwirken“, so der Vorstand der Bürgerinitiative.

 Die -Bürgerinitiative Gesundheitsversorgung Vorderer Odenwald (BüGeVO)- unterstützte zuletzt auch die ehrenamtlichen -First Responder (Ersthelfer)- in vier Bergsträßer Kommunen mit der Spende von je 1000,- Euro.

Wer es sich auch zum Ziel machen will dem Verfall der medizinisch/ärztlichen Versorgung entgegenzuwirken und die Aktivitäten des Vereins unterstützen möchte, der sollte nicht lange überlegen und unserem Verein beitreten“, so abschließend seitens Vorstand.

http://www.buegevo.de/Formulare/

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