TAUBERBISCHOFSHEIM (RED). Dieser Zyklus von vier Concerti des Barockmeisters gehört mit zu den beliebtesten Werken klassischer Musik und zu den meistgespielten, allerdings wird er häufig je nach Aufführungsdatum und Anlass nur in geviertelten Häppchen musikalisch serviert. Seltener dagegen bekommt man ihn als Gesamtwerk geboten wie beim nächsten Tauberbischofsheimer Schlosskonzert am Samstag, 3. Februar, um 20 Uhr.
Zum Universalerlebnis vervollkommnet wird dieser Abend im Rathaussaal jedoch erst durch verbale und visuelle Ergänzungen. Der Zuhörer erfährt die Zusammenhänge zwischen bedeutsamen Programmen, die Vivaldi den einzelnen Passagen zu Grunde legte, und der Darstellung durch die Musik. Dirigent und Referent Cornelius Frowein und seine Sinfonietta Köln bilden dazu das ideale Team. Sie versprechen mir ihrer multimedialen Darbietung, die Wahrnehmung und das Erleben beim Zuhörer zu steigern. Wer bemerkt beispielsweise in der idyllischen Klangszene des Herbstabends am Feuer schon das ferne Hundegebell, welches den kommenden Winter anmahnt?
Solistin ist die Geigerin Ariadne Daskalakis. Als Preisträgerin des internationalen ARD Musikwettbewerbs und zahlreicher Preise und Auszeichnungen ist sie für die führende Rolle mit der Sinfonietta Köln, die bereits zum wiederholten Mal das Publikum der Tauberbischofsheimer Schlosskonzerte begeisterte, renommiert.
Eintrittskarten sind in der Tourist-Information im Rathaus erhältlich (Tel. 803-1010).

Sinfonietta Köln. Foto: privat







