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Kurstadt arbeitet länderübergreifend zusammen

Bad Windsheim/Leipzig (pm/ak). Auf der Denkmalmesse in Leipzig traf sich Erster Bürgermeister Bernhard Kisch mit Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte und der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstraße, um zu beraten, wie Bad Windsheim an das bestehende Fachwerk-Netz in Baden-Württemberg angeschlossen werden kann.

Bad Windsheim gehört seit etwa einem Jahr zu dem Zusammenschluss deutscher Fachwerkstädte und der deutschen Fachwerkstraße, bringt sich in den Erfahrungsaustausch ein und möchte von der länderübergreifenden Zusammenarbeit profitieren.

Der historische Fachwerkbestand der Kurstadt wurde im letzten Jahr vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege mit diesen Worten gewürdigt: „Die bayerische Denkmalliste verzeichnet für die Stadtgemeinde insgesamt 211 eingetragene Baudenkmäler mit Fachwerkkonstruktion. Hiervon stehen alleine 154 denkmalgeschützte Fachwerkgebäude im Bereich der historischen Altstadt. … Nicht zuletzt dank des hier im Jahr 1979 eröffneten Fränkischen Freilandmuseums gehört der in situ erhaltene Bestand an Fachwerkhäusern des Mittelalters und der Frühen Neuzeit zu dem am vermutlich besten erforschten Bestand in Franken.“

Der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Fachwerkstädte, Prof. Manfred Gerner, Erster Bürgermeister Bernhard Kisch, 1. Vorsitzender der Arbeitsgruppe deutscher Fachwerkstädte und Bürgermeister von Herborn, Hans Benner, und 1. Vorsitzender der Arbeitsgruppe Deutsche Fachwerkstraße, Volker Holzberg, tauschen sich auf der Denkmalmesse in Leipzig zum Anschluss Bad Windsheims aus. Foto: privat

Integration Fachwerkstraße

Kisch tauschte sich in Leipzig mit Prof. Manfred Gerner, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte, Volker Holzberg, 1. Vorsitzender der Arbeitsgruppe Deutsche Fachwerkstraße, Hans Benner, 1. Vorsitzender der Arbeitsgruppe deutscher Fachwerkstädte und Bürgermeister von Herborn, aus. Es wurden Möglichkeiten besprochen, wie Bad Windsheim in eine Fachwerkstraße integriert werden kann. Prof. Gerner hat sich dazu schon Gedanken gemacht und wird demnächst auf Bad Windsheim zukommen.

Weitere Städte sollen zusammen mit Bad Windsheim einen Teil der Fachwerkstraßen bilden, die sich zwischenzeitlich über mehrere Bundesländer erstrecken und zu den bekanntesten touristischen Straßen in Deutschland gehören. Anknüpfen könnte diese Straße über Bad Windsheim an das bestehende Netz in Baden Württemberg bei Wertheim.

Die Deutsche Fachwerkstraße, 1990 ins Leben gerufen, erstreckt sich von der Elbe im Norden bis hin zum Bodensee im Süden, führt mit sieben Regionalstrecken durch die Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Hessen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg. Unter dem Motto „Fachwerk verbindet“ haben sich inzwischen über 100 Fachwerkstädte zusammengeschlossen, um sich gemeinsam zu präsentieren. Die Fachwerkbauten in Franken bieten ein bisher noch nicht erschlossenes touristisches Potential für eine eigene Regionalstrecke.

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