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Systemair GmbH auf Wachstumskurs

Neubau und Prozessoptimierung am Standort Boxberg-Windischbuch

Windischbuch (SH). Die Systemair GmbH in Boxberg-Windischbuch gehört zu den weltweiten Marktführern im Bereich der Lüftungs- und Klimatechnik – sogar zu den Top Five, wie Geschäftsführer Stefan Fischer stolz feststellt. Mit Kurt Maurer und Roland Kasper ist das Geschäftsführerteam am Standort Windischbuch komplett. Anlass für die Einladung zum Pressefrühstück und die Firmenpräsentation waren das Wachstum und die Weiterentwicklung des Standortes. Der Neubau eines Verwaltungs- und Kantinengebäudes wurde durch die Einstellung zahlreicher neuer Mitarbeiter erforderlich. Auch in der Unternehmenskommunikation und im Marketing hat sich das innovative Unternehmen mit Susanne Sohns und Selina Schneider neu aufgestellt.
Das Unternehmen wurde 1994 gegründet und gehört seit 1998 zur Systemair-Gruppe. Neben Ventilatoren werden u.a. weltweit Lüftungsgeräte für Wohn- und Nicht-Wohngebäude sowie Kälte-Klimasysteme hergestellt. Die Einsatzgebiete sind vielseitig: Vom Lüftungskonzept eines Einkaufszentrums, zur kontrollierten Wohnungslüftung bis zur Entrauchung und Entlüftung von Tiefgaragen. Im Stammwerk in Windischbuch und in den neun Vertriebsbüros sind mehr als 400 Mitarbeiter deutschlandweit im Einsatz.
Geschäftsführer Stefan Fischer ist seit einem Jahr im Unternehmen und hat sich eine Weiterentwicklung und Stärkung des Standortes durch Lean Management zum Ziel gesetzt. Deshalb fand im Lager -und Produktionsbereich eine grundlegende Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung statt – unter anderem durch Digitalisierung und der Herstellung verbesserter, transparenter Arbeitsabläufe. Auch Barcodes eröffneten den Weg Richtung papierlose Fabrik. Trotz der Größe des Unternehmens ist das Ziel, maximal flexibel zu sein.
Besonders die eigene Blechfertigung mit neuen Maschinen bietet die Möglichkeit, flexibler zu sein und kleinere Stückzahlen und Musterteile selbst herzustellen, was auch mit Qualitätsverfeinerungen verbunden ist.
Interessant ist auch das Messlabor am Standort: Hier wird die Leistung von Ventilatoren bestimmt. Der größte Durchmesser von Systemair-Ventilatoren liegt bei 2,5 Metern. Sie werden z.B. in Straßen- oder Schienentunneln eingesetzt. Ganz in der Nähe, im Katzenbergtunnel auf der A3 bei Würzburg, sind Systemair-Axialventilatoren im Einsatz. Die Nordröhre ist mit einer mechanischen Längslüftung ausgerüstet. In fünf Fünfergruppen angeordnet, plus eine Anlage als Reserve, werden Systemair-Jetventilatoren eingesetzt, um den Rauch einseitig vom Brandort in Richtung Ausfahrtsportal ins Freie abzuführen. So sind die Tunnelnutzer vor den Rauch- und Hitzewirkungen geschützt, ein rauchfreier Verkehrsraum ist gesichert.

Das neue Büro- und Kantinengebäude
Im November 2018 war der Einzug ins neue Büro- und Kantinengebäude. Das Investitionsvolumen für den Neubau betrug ca. 3 Millionen. Insgesamt erstreckt sich das Gebäude auf 1950 Quadratmeter und hat vier Stockwerke. Sowohl Büroräume als auch eine große Kantine mit 250 Plätzen und ein Fitnessraum gehören dazu. Die Kaffeeecken gehören in jedem Stockwerk dazu und spiegeln die familiäre Unternehmenskultur nach Vorbild des schwedischen Hauptsitzes wieder. Auch eine flache Hierarchie und das „Du“ auf allen Funktionsebenen gehört zum Selbstverständnis der Unternehmenskultur. Ebenso ist Systemair in Windischbuch ein von DUALIS-zertifizierter Ausbildungsbetrieb (IHK), das Engagement des Unternehmens im Bereich Ausbildung wurde mehrfach durch Auszeichnungen belohnt. Erst vor wenigen Tagen erhielt ein Auszubildender den Fabi-Preis.

BILD „Axialventilator“
BU: Geschäftsführer Stefan Fischer (rechts) und Ralf Uher (links), Entwicklungsleitung für Axialventilatoren, präsentieren bei der Betriebsführung einen Axialventilator (AXR 2240) mit 2,5 Metern Durchmesser. Foto: Stefanie Harnisch

BILD „Neubau“:
BU: Der Neubau des Verwaltungs- und Kantinengebäudes. Foto: Systemair GmbH

Bild „Katzenbergtunnel 3_Systemair GmbH“:
BU: Die Axialventilatoren vom Typ AJ 1000 TR können reversibel gefahren werden, so dass unabhängig vom natürlicherweise anstehenden Winddruck immer eine vollständige Entrauchung gewährleistet ist.
Foto: Systemair GmbH