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Dinkelsbühl ist stolz, dass das Heavy-Metal-Festival in der Stadt stattfindet

Dinkelsbühl (pm/hm). Es gehört zusammen: „Dinkelsbühl und Summer Breeze“. Seit 2006 geht das zweitgrößte Heavy-Metal-Festival Deutschlands „Summer Breeze“ im Dinkelsbühler Stadtteil Sinbronn über die Bühne und ist aus Dinkelsbühl und für die Dinkelsbühler nicht mehr wegzudenken. 40.000 Festival-Besucher prägen Jahr für Jahr das zehn Minuten entfernte Dinkelsbühl. „Wir heißen alle Metalfans in unserer Stadt willkommen, Dinkelsbühl freut sich auf die schwarz Gekleideten“, begrüßt Dinkelsbühls Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer.

Zu Summer Breeze gibt es in Dinkelsbühl Sonderpreise.
Foto: Bernd Habelt

Städtische Einrichtungen, Handel und Dienstleistungen engagieren sich für und profitieren von den Festivalbesuchern in der Stadt.  „Die Summer Breezler sind extrem freundliche Menschen, welche jedes Jahr sehr gern gesehene Gäste sind“, berichtet Citymanagerin Jasmin Dirian aus den Gesprächen mit den Dinkelsbühler Geschäfts- und Gastronomieinhabern. „Nicht nur Getränke sind gefragt, sondern auch Grillfleisch und Holzkohle sowie weitere Campingartikel werden viel gekauft“, weiß der örtliche Lebensmittelhändler Jürgen van Bürck aus langjähriger Erfahrung. Bernd Habelt vom Bekleidungshaus Schmidt bestätigt, dass sich sein Unternehmen seit Beginn des Festivals auf die Wünsche der Besucher eingestellt hat: „Mittlerweile haben wir schon Stammkunden, die unsere Sonderangebote an Stühlen, Zelten und Schlafbetten jedes Jahr in Anspruch nehmen. Alles läuft reibungslos ab und wir sehen jedes Jahr dem Event mit Freude entgegen.“ Cafébesitzerin Elke Held freut sich, dass, obwohl es auf dem Festivalgelände auch mindestens einen Crêpe-Stand gibt, die Festivalbesucher sich auch bei ihr Crêpes in allen Varianten munden lassen. Der Dinkelsbühler Brauereibesitzer Bernd Hauf ist sogar selbst mit zwei Ständen auf dem Festival vertreten: „Regionales Bier vor Ort für die nationalen und internationalen Gäste. Natürlich sind unsere Stände auch Treffpunkte für Einheimische.“ Zu einem Richtungswechsel kommt es auch beim Bauhof. „Sozusagen der neue Ort ‚Summerbreeze‘ wird überall aufgestellt und die Richtung dorthin gewechselt. Aber nicht nur für die eigentliche Festivalzeit, sondern auch für die Auf- und Abbauarbeiten werden bereits rund ein Dutzend Schilder zwei Wochen dem Festival aufgestellt und bleiben bis eine Woche nach dem Festival stehen. Rund 150 Verkehrsschilder werden es in der Festivalwoche sein.

Längere Öffnungszeiten, vergünstigter Eintritt und Toccato

Das Freibad öffnet an einigen Festivaltagen zwei Stunden früher. „Bei schönem Wetter erwarten wir bis zu 1000 Besucher am Tag. Es läuft sehr friedlich ab. Ich und das Team freuen uns immer auf das Festival“, schildert Bäderbetriebsleiter Heiko Hercher. Das Hallenbad öffnet an einigen Festivaltagen auch schon ab 8 Uhr statt 14 Uhr. „Außerdem bieten wir wie jedes Jahr am Freitag um 11 Uhr Metal-Fitness mit Metal-Musik an. Dies hat sich etabliert und wird seit Jahren sehr gut angenommen. Auch im Hallenbad erwarten wir an den Haupttagen bis zu 1000 Gäste“, ergänzt Hercher. „Vor allem die Tage vor dem Festival nutzen die Besucher für einen Besuch auch für kulturelle Einrichtungen. Alle mit Festivalbändchen freuen sich über einen vergünstigten Eintritt“, schildert Museumsleiterin Ingrid Metzner vom Haus der Geschichte. In einen besonderen kulturellen Genuss kommen die Metaller, wenn Sie bei Toccato „On the rock(s)“ des Orgelkantors Volker Oertel im Münster St. Georg zuhören: „Jeweils rund 100 Besucher kamen die letzten Jahre zu jeder der drei Sondervorstellungen. Johann Sebastian Bach und Metal können bestens harmonieren!“

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