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Ein weiterer Schritt in Richtung „mehr Wohnraum“

Dinkelsbühl (pm/ak). Ende Februar wurde mit den Straßen- und Kanalbauarbeiten die Erschließung des neuen Wohnbaugebiets Gaisfeld IV im Dinkelsbühler Westen begonnen.

„Die bei weitem größte wohnbauliche Entwicklung in den letzten Jahren erfolgte in den ersten drei Bauabschnitten des Baugebiets Gaisfeld. 160 Bauplätze sind bebaut worden. Viele hunderte Menschen haben hier eine neue Heimat gefunden. Mittlerweile sind alle verfügbaren Bauparzellen bebaut und die dort entstandenen Häuser bezogen. Nun hat die Erschließung von „Gaisfeld IV“ begonnen und zeitnah kann somit auch der vierte Bauabschnitt besiedelt werden. Nach dem Bebauungsplan werden ein Lebensmittelnahversorger, nicht störende Dienstleistungsbetriebe, zwei Kindergärten, sozial geförderter Wohnungsbau, verdichteter Wohnungsbau aber auch Einfamilienhäuser entstehen können“, führt Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer die Entwicklung auf, „wieder ein wichtiger Schritt, nachdem sowohl in der Altstadt und in vielen Baulücken im Zentralort, als auch in den Ortsteilen, das vergangene Jahr viele neue Wohneinheiten realisiert werden konnten. Allein im Jahre 2019 entstanden durch Nachverdichtung rund 150 Wohnungen.“

Bauleiter und Prokurist Harald Großmüller vom Ingenieurbüro Härtfelder aus Feuchtwangen, Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer, Klaus Gröner vom städtischen Tiefbauamt und Stadtwerkeleiter Andreas Karl (v.l.) auf der Baustelle „Baugebiet Gaisfeld IV“ zum Start der Erschließungsarbeiten. Foto: Andrea Denzinger

Auch neue Abbiegespur

Für die Zufahrt ins neue Baugebiet errichtet die Baufirma eine Linksabbiegespur an der St 2220 mit zwei Verkehrsinseln. Die anschließende Zufahrtsstraße hat eine Breite von 6,50 Meter und sieht Stellplätze mit Bäumen und beidseitigem Gehweg mit einer Breite von 1,50 Meter vor. Die Erschließungsstraßen zu den Häusern haben eine Breite von 5,50 Meter. Es wird keine öffentlichen Stellplätze geben, sondern das Parken auf der Fahrbahn trägt zur Verkehrsberuhigung bei. „Insgesamt werden 7.500 Quadratmeter Straße gebaut“, weiß Klaus Gröner vom Stadtbauamt

Die Kanalbauarbeiten umfassen ca. 1.400 Meter Schmutzwasserkanal und ca. 1.660 Meter Regenwasserkanal sowie ca. 70 Grundstücksanschlüsse.

Vier Millionen werden investiert

Insgesamt werden für die Erschließung rund vier Millionen Euro investiert. Davon entfallen auf den Straßenbau ca. 1.077.000 Euro, auf die Abbiegespur ca. 260.000 Euro, auf den

Kanalbau und die Hausanschlüsse ca. 1.918.000 Euro und auf die Tiefbauarbeiten für die Versorgungsleitungen der Stadtwerke ca. 288.000 Euro. Es ist mit Nebenkosten in Höhe von 425.000 Euro zu rechnen. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2021 geplant.