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Stadt Wertheim zieht Konsequenz aus Vandalismus

Wertheim. Die Stadtverwaltung zieht Konsequenzen aus dem anhaltenden Vandalismus auf dem Spielplatz Leberklinge: Die Dixi-Toilette wird zunächst ersatzlos entfernt. „Wir halten es nicht für vertretbar, den ständigen Kreislauf von Zerstörung und Reparatur, von Verschmutzung und Reinigung aufrechtzuerhalten“, begründet Ordnungsamtsleiter Volker Mohr den Schritt. Vorausgegangen ist eine ganze Serie von Beschädigungen. Wiederholt war die Toilettenkabine am Wochenende umgeworfen worden. Immer wieder wurde sie bei den regelmäßigen Kontrollen in desolatem Zustand, gar mit Kot verschmiert vorgefunden. Von städtischen Mitarbeitern wieder in Ordnung gebracht, war es nur eine Frage der Zeit, bis die Toilette erneut ramponiert und verdreckt war. Seit Aufstellung des Dixi-Klos Ende März hat die Stadt rund 2.500 Euro für Miete und Reinigung aufgewendet. Die Aufrufe zu einem pfleglichen Umgang blieben wirkungslos. Und das Maß der Beschädigung geht weit über das hinaus, was als Verschleiß auf einem stark frequentierten Spielplatz in Kauf genommen werden muss: Die Zerstörung erfolgt ganz offensichtlich mutwillig. Die Verwaltung ist laut Volker Mohr deshalb zum Ergebnis gekommen, „dass wir diesen Kreislauf mit Entfernen der Kabine stoppen müssen.“ Das tue der Verwaltung leid für die vielen Familien mit Kindern, die den Spielplatz nutzen. „Es ist bedauerlich, dass mit Abbau des Dixi-Klos auch die vielen ordentlichen Nutzer bestraft werden.“ Sie hätten schon bisher das Nachsehen gehabt, wenn die Toilette „völlig eingesaut oder gar umgeworfen war.“ Vorerst könne ihnen keine Alternative angeboten werden. Die Verwaltung werde sich Gedanken machen, wie dieses Dilemma in der Spielplatzsaison im nächsten Jahr zu lösen sei.

 

 

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