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Stadt koordiniert Hilfe für Ukraine – Solidarität und Hilfsbereitschaft sind groß

Wertheim. Der Krieg in der Ukraine und seine Folgen stehen auch im Rathaus ganz oben auf der Agenda. Die Stadtverwaltung bereitet sich in enger Abstimmung mit dem Landkreis auf die eventuelle Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine vor. Dabei kann sie auf die große Hilfsbereitschaft der Wertheimer zählen: In den letzten Tagen haben die Verwaltung bereits einige Wohnungsangebote erreicht.

Noch ist nicht absehbar, wann in welcher Zahl und für wie lange Menschen aus der Ukraine in Wertheim aufzunehmen sind. Die Angebote, Wohnungen und Unterkünfte zur Verfügung zu stellen, werden im Rathaus deshalb zunächst gesammelt. Ansprechpartner sind die beiden Integrationsbeauftragten der Stadt: Claudia Ühlein, Telefon 09342/301-493, E-Mail: claudia.uehlein@wertheim.de, und Thomas Neichel, Telefon 09342/301-255, E-Mail: thomas.neichel@wertheim.de. Auch wer sonstige ehrenamtliche Unterstützung anbieten will, zum Beispiel Übersetzungshilfen, kann sich hier vormerken lassen.

In Kürze wird die Stadtverwaltung einen Koordinierungsstab einsetzen, der weitere Aufgaben vorbereitet, die mit der Aufnahme von Menschen aus der Ukraine verbunden sind. Die Prüfung von Unterkunftskapazitäten ist bereits angelaufen. Es geht aber auch um die Betreuung und Versorgung der Geflüchteten und um Orientierungshilfen in der neuen Umgebung. Bis zur Einsetzung des Koordinierungsstabs ist Jürgen Graner, Leiter der Stabsstelle Zentrale Steuerung, der zentrale Ansprechpartner. Er ist erreichbar unter der Mobilnummer 0160/95994528 und per E-Mail an: juergen.graner@wertheim.de.

Die Ausländerbehörde der Stadt ist bereits mit den ersten Fällen befasst, in denen es um die Genehmigung von Aufenthaltstiteln für Verwandte geht, die aus der Ukraine geflohen sind. Sie wurden von ihren in Wertheim lebenden Familienangehörigen abgeholt und kommen hier unter. In Wertheim leben 33 ukrainische Staatsangehörige und 74 Menschen mit der doppelten Staatsbürgerschaft. Viele sind in großer Sorge um ihre Verwandten in der Ukraine. Sie alle können sich auf die Solidarität und die Unterstützungsbereitschaft der Stadt Wertheim verlassen.

Die Stadtverwaltung begrüßt und unterstützt auch die Initiative zu der Kundgebung am Mittwoch, 2. März, um 18.30 Uhr auf dem Marktplatz. Viele Wertheimerinnen und Wertheimer haben das Bedürfnis, ihrem Entsetzen, ihrer Trauer, ihrem Mitgefühl, ihrer Angst Ausdruck zu verleihen. Die Kundgebung schafft dazu einen gemeinschaftlichen, solidarischen Rahmen. Für die Stadt Wertheim wird Bürgermeister Wolfgang Stein bei der Kundgebung sprechen.