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Scherenschnitte von Elisabeth Emmler

Wertheim. Am 2. Mai jährte sich der Geburtstag der Scherenschnitt-Künstlerin und Buchillustratorin Elisabeth Emmler zum 100. Mal. Das Grafschaftsmuseum zeigt aus diesem Anlass ab Freitag, 3. Dezember, eine Sonderausstellung mit ihren Werken. Die Ausstellung ist bis 16. Januar zu sehen. Nach dem Presseaufruf, wer noch Scherenschnitte der Künstlerin besitzt, meldeten sich zahlreiche Bürger aus Wertheim bis Aschaffenburg. Es löste bei vielen große Freude aus, Emmlers Arbeiten nach Jahrzehnten wieder zu sehen. Ihre filigrane Scherenschnittkunst begeisterte damals viele. Das Grafschaftsmuseum zeigt mit zahlreichen Leihgaben aus dem Stadtmuseum Pirmasens die breite Palette ihres Schaffens – von Märchenmotiven über Pflanzendarstellungen, von Porträts bis zu weihnachtlichen Szenen. Einschließlich der von 24 Leihgebern zur Verfügung gestellten Scherenschnitte, Postkarten und Drucken wird die Ausstellung zu einer kleinen Hommage an die Künstlerin. Zusätzlich kann jeder Besucher dazu beitragen, dass in der Ausstellung ein riesiger bunter Scherenschnitt entsteht. Die Künstlerin, 1921 in Pirmasens geboren und 1998 in Wertheim gestorben, begeisterte die Bevölkerung mit ihren filigranen Scherenschnitten. Ihre frühe Begabung dafür vervollkommnete sie durch ihr Studium an der Kunstschule in Offenbach mit dem Schwerpunkt Buchillustration. Elisabeth Emmler entwarf die Motive, die hauptsächlich in Büchern und auf Postkarten ihre Verbreitung fanden, selbst und entwickelte auch Mischtechniken mit unbekannteren Darstellungen. Mit ihren Werken entstand im „Historischen Museum der Stadt Wertheim“ 1978 das erste Heft der Wertheimer Museumsschriften. In den Dezembermonaten der 1990er-Jahre fanden dort regelmäßig Verkaufsausstellungen statt, an die sich der ein oder andere Wertheimer wahrscheinlich noch erinnert. Für den Besuch des Museums gilt aktuell die 2G-Regel. Besucher müssen also geimpft oder genesen sein.

 

Fotountertext: Das Grafschaftsmuseum zeigt Elisabeth Emmlers Scherenschnitte in einer Sonderausstellung. Foto: Grafschaftsmuseum

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