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Requisiten im Theaterhaus wandern für den Dachgeschossumbau nach oben und nach unten

Dort, wo im Theaterhaus im Spitalhof im Winter Theater gespielt wird und in der Pause sich unterhalten wird, reihen und stapeln sich derzeit Hunderte von Kleidungsstücken, Schuhen und Accessoires. Die letzten Wochen war großes Umräumen und Ausmisten dieser Requisiten angesagt, denn das zweite Dachgeschoss wird nachgerüstet: neuer Boden, Fluchtwegetreppe und Isolierung.

Erforderliche Maßnahmen

In der Bauausschuss-Sitzung im vergangenen Dezember wurden die Maßnahmen beschlossen. Hintergrund ist, dass bisher das zweite Dachgeschoss nur über einen Aufzug zu erreichen ist. Für einen Brandfall ist als erster Rettungsweg jedoch eine Fluchttreppe erforderlich. An der Westgiebelseite ist deshalb der Anbau einer dreiläufigen Podest-Treppe in Stahlbauweise mit Lärchenholz-Verkleidung vorgesehen. Zum Austritt im zweiten Dachgeschoss wird eine Dachgaube erforderlich. Außerdem wird das zweite Dachgeschoss mit einer Holz-Gipskarton-Beplankung und einem neuen Boden nachgerüstet.

„TheaterRequisitenDachumbau“ (Fotonachweis: Andrea Denzinger):
Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer, Stadtbaumeisterin Gerhild Vonhold und Theaterintendant Peter Cahn (v.l.) in der Dachspitze, in der während des Umbaus unempfindliche Requisiten wie etwa auch Rettungsringe lagern.

Riesiges Requisitenlager

Damit die Arbeiten zeitnah starten können, hat das Theaterteam das Requisitenlager im zweiten Dachgeschoss ausgeräumt. Drei Container Requisiten wurden ausgemistet. Requisiten, die auf Kälte und etwaige Feuchte empfindlich reagieren wie Hüte, Kleidungsstücke und Schuhe, wurden in das Foyer im ersten Dachgeschoss und im Zuschauerraum zwischengelagert. Unempfindliche Requisiten wie Geschirr, Käfige, Milchkannen, Trommeln, Plastikpflanzen bis hin zu Rettungsringen lagern zwischenzeitlich nun in der Dachspitze.

Treppe wird in den Sommermonaten aufgestellt

Nun, da das zweite Dachgeschoss leer ist, können die Regaleinbauten ausgeräumt werden und mit den Arbeiten an Boden, Elektrik und Hülle begonnen werden. Im Zuge der Arbeiten werden zudem die Räume im Dachgeschoss für eine effektivere Nutzung neu eingeteilt. Das Aufstellen der Treppe ist für die Sommermonate eingetaktet. Die Gesamtkosten sind mit 156.000 Euro veranschlagt und werden zu 75 Prozent gefördert.

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