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Einmal Jahreskarte – dreimal freier Eintritt

Dinkelsbühl/Bad Windsheim/Nördlingen. Eine ganz besondere Kooperation gibt es heuer zwischen den Städten Dinkelsbühl, Nördlingen und Bad Windsheim: Die Jahreskarte eines der Freibäder erlaubt auch den Gratis-Jahreseintritt in das Freibad der jeweils zwei anderen Städte. Ganz unbürokratisch ist das einfach auf jeder der drei Karten vermerkt.

Als eine hervorragende gegenseitige regionale Wirtschaftsförderung bezeichnete Dinkelsbühls Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer die Idee beim Pressetermin im Wörnitzstrandbad. „Die Möglichkeit, dass man mit unserer Freibad-Jahreskarte gratis die Freibäder in Bad Windsheim und Nördlingen besuchen kann, wird bestimmt von den Gästen genutzt“, ist sich der Rathauschef der Wörnitzstadt und Initiator der Idee, bei der auch Rothenburg und Feuchtwangen im Gespräch sind, sicher: „Dadurch verlieren wir keinen Gast, aber tragen dazu bei, dass wir unsere städtischen Angebote gemeinsam auf den Markt bringen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Dinkelsbühler beim Freibadbesuch in Nördlingen und Bad Windsheim etwa noch die Stadt anschauen, Einkaufen oder Essen gehen, ist hoch.“ Dr. Hammer freut es, dass die ehemaligen Reichsstädte durch diese Freibadaktion nun auch im Sommer zusammenarbeiten. Im Winter kooperiert man bereits durch eine gemeinsame Vermarktung der Weihnachtsmärkte.

Nachbarstädte beim Freibadbesuch kennenlernen

Kollege Bernhard Kisch aus Bad Windsheim appelliert unter dem Motto „das Gute liegt so nah“ an Einheimische und Gäste, die Gelegenheit zu nutzen, mit der Aktion die Nachbarstädte kennenzulernen. Auch Nördlingen ist sehr glücklich in dieser Allianz dabei zu sein, betont Nördlingens zweiter Bürgermeister Markus Landenberger-Schneider beim Termin in Dinkelsbühl: „Es ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Bestimmt ist diese Aktion gegenseitig sehr befruchtend.“ Die drei Herren waren sich einig, dass man auch in anderen Kultur- und Freizeitbereichen, wie die der Museen, eine ähnlich unbürokratische und unkomplizierte schwäbisch-fränkische Zusammenarbeit erreichen kann.

Kurzinfos zu den Freibädern

Dr.-Hans-Schmotzer-Bad, Westheimer Straße 22, 91438 Bad Windsheim

Geöffnet seit 1. Mai 2018; Über 80 Meter lange Riesen-Wasser-Rutsche, Sprungbereich und Breitrutsche, Baby- und Kinderbecken mit Spritzdüsen und Wasserspeiern, Liegewiese mit gewachsenem Baumbestand, Beachvolleyball, Tischtennis, Basketball, Fußball, Kiosk etc.

 

Freibad an der Marienhöhe, Marienhöhe, 86720 Nördlingen

Geöffnet seit 1. Mai 2018; 60-m-Riesenrutsche und Breitrutsche, Nichtschwimmerbecken mit Wasserpilz, großes Kinderplanschbecken mit Sonnensegel, Beachvolleyball, Streetball, Rasenspielfeld, eigenes Sprungbecken mit Großsprunganlage (5m), Kiosk etc.

 

Wörnitzstrandbad, Bleichweg 2, 91550 Dinkelsbühl

Öffnet am 15. Mai 2018; eines der letzten bayerischen Flußbäder, zwei beheizte Kinderbecken aus Edelstahl, Aqua-Trampolin, Edelstahlrutsche, Boots- und Tretbootverleih, Matschspielplatz, Kinderspielturm, Sandkasten, Beachvolleyballfeld, Fußballfeld, Bocciabahn, Schachspielfeld, Tischtennisplatte, Slackline und Spinball, Kiosk etc.

Günter Schürlein (Leiter des Touristik Service Dinkelsbühl), Markus Landenberger-Schneider (2. Bürgermeister Nördlingen), Bernhard Kisch (Bürgermeister Bad Windsheim), Dr. Christoph Hammer (Oberbürgermeister Dinkels-bühl) und Andreas Karl (techn. Stadtwerkeleiter Dinkelsbühl) (v.links) stellten im Wörnitzstrandbad in Dinkelsbühl die Kooperation „Einmal Jahreskarte – dreimal freier Eintritt“ vor. Foto: Stadt Dinkelsbühl

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