BALLMANNSHOF/LICHTENAU (RED). Zu einem Gespräch über aktuelle Fragen der Landwirtschaft und des ländlichen Raums trafen sich Gisela Bornowski, Regionalbischöfin der Evangelischen-Lutherischen Kirche in Bayern, Peter Schlee von der Evangelischen Fachstelle für Ländliche Räume (Hesselberg) und Friedrich Bauer, Landwirt, Unternehmer und 2. Bürgermeister von Lichtenau. Letzterer hatte auf seinen in Ballmannshof gelegenen Betrieb eingeladen.

Die Kirche hat ein aktives Interesse an den Bäuerinnen und Bauern, dies sollte die Begegnung zum Ausdruck bringen. Das zeigen auch Einrichtungen wie die auf dem Hesselberg angesiedelte Dorf- und Betriebshilfe oder die Landwirtschaftliche Familienberatung, die sich in den Dienst der Landwirtschaft stellen.

Ein zentraler Punkt des Meinungsaustauschs war die Situation der Bäuerinnen und Bauern. So hat im Landkreis Ansbach die Anzahl der viehhaltenden Betriebe in den letzten Jahren stark abgenommen. Die angespannte wirtschaftliche Situation und unklare politische Rahmenbedingungen machen den Bauern ebenso zu schaffen wie eine stark ausgeprägte Bürokratie, die viel Arbeitszeit an Schreibtisch und Computer bindet. Einig waren sich Regionalbischöfin Bornowski und Landwirt Friedrich Bauer darüber, dass es in unserem Land eine zukunftsfähige Landwirtschaft braucht.

v.l.n.r.: Dr. Peter Schlee, Evangelische Fachstelle für Ländliche Räume; Gisela Bornowski, Regionalbischöfin im Kirchenkreis Ansbach-Würzburg; Friedrich Bauer, 2. Bürgermeister, Landwirt und Unternehmer

 

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