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Profil für „Familien-Ferien“ soll in Bad Mergentheim geschärft werden

Wildpark und Residenzschloss im Zertifizierungsprozess

Bad Mergentheim. Bad Mergentheim möchte als Urlaubsstadt die Zielgruppe der Familien mit Kindern stärker ansprechen. In einem ersten Schritt haben sich Freizeiteinrichtungen auf den Weg der Landes-Zertifizierung gemacht.

Koordiniert und initiiert durch die Tourist-Information befinden sich aktuell unter anderem das Residenzschloss und der Wildpark im Bewerbungsprozess. „Wir sehen hier gute Chancen auf das entsprechende Gütesiegel des Landes, denn sowohl der Wildpark mit seiner Koboldburg und den vielfältigen Erlebnisangeboten als auch das Schloss mit seinen Sonderführungen für Kinder sowie weitere Einrichtungen in der Stadt erfüllen die Kriterien sehr gut“, sagt Veronika Morgenroth, Leiterin der Tourist-Information.

Ziele des Landes-Wettbewerbs „Familien-Ferien“ sind: die Qualität der familienfreundlichen Angebote in Baden-Württemberg herauszustellen, die hohe Qualität sicherzustellen und weiterzuentwickeln sowie die Anbieter zu fördern und für die Teilnahme an der Erlebnismarke „familien-ferien in Baden-Württemberg“ zu gewinnen. Erfolgreiche Teilnehmer werden beim Landes-Tourismusmarketing entsprechend hervorgehoben und präsentiert. So gibt es beispielsweise eine eigene Internetseite www.familien-ferien.de.

der Streichelzoo (Bild: PSAG)

Die Zertifizierung liegt in der Hand der TMBW (Tourismusmarketing Baden-Württemberg GmbH). Dazu werden die Einrichtungen im Laufe des Frühsommers und Sommers besucht. Bis Herbst sollen die Ergebnisse feststehen.

„Wir drücken den Bad Mergentheimer Freizeiteinrichtungen die Daumen und danken ihnen schon jetzt herzlich fürs Mitmachen“, sagt Veronika Morgenroth. Denn aus Sicht der Stadt sind die Einzel-Zertifikate nur der erste Schritt. Mit diesen Partnern sowie mit neuen Übernachtungsbetrieben explizit für Familien – beispielsweise dem geplanten „Jufa“-Projekt für ein Jugend- und Familienhotel – könnte langfristig ganz Bad Mergentheim als Destination für „Familien-Ferien“ in Frage kommen.

Für Verkehrsdirektor Kersten Hahn wäre das ein wichtiger Baustein des touristischen Entwicklungskonzeptes, das die Stadt in einem breiten Bündnis mit Institutionen und Leistungsträgern erarbeitet: „Wir haben uns in den bisherigen Workshops darauf verständigt, dass wir für Bad Mergentheim solche neuen Marketingschienen erschließen müssen, um die Gästezahlen nachhaltig steigern und unsere Zielgruppe spürbar verjüngen zu können.“ Die TMBW sei dabei ein wichtiger Partner.

Zuletzt konnte in der Kurstadt mit der Aufnahme von Markelsheim in die „Weinsüden“-Kampagne des Landes ein solcher Erfolg verzeichnet werden.  stv

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