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Neues Energielabel gibt Auskunft über Energieverbrauch

Die Noten A bis G sorgen für bessere Vergleichbarkeit

Das Energielabel A+++ hat ausgedient. Stattdessen gibt es in Zukunft nur noch die Noten A bis G. Dies soll für bessere Vergleichbarkeit sorgen. Die Energieberater der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und die Energieagentur Main-Tauber-Kreis GmbH erklären das neue Energielabel.

Was sich beim Energielabel ändert

Das neuen Energielabel sieht nur auf den ersten Blick aus wie das alte. Vor allem bei den Effizienzklassen hat sich einiges getan. Die neuen Effizienzlabels haben keine Plus-Klassen mehr wie „A+++“ oder „A++“. Stattdessen reicht ihre Skala immer von A bis G, sodass sie aussagekräftiger werden. „Bei Kühlschränken lagen zum Beispiel zuletzt fast alle Modelle in den besten Klassen, obwohl die Unterschiede teils groß waren. Für Verbraucherinnen und Verbraucher ist es daher wichtig zu wissen, dass zunächst keine Geräte mit Energieeffizienzklasse A auf dem Markt erscheinen. Diese wird für künftige, noch effizientere Geräte freigehalten“, erklärt Jürgen Muhler, Energieberater der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.

Das Energielabel gibt Auskunft über den Stromverbrauch der Haushaltsgeräte: In Zukunft wird der Verbrauch nach den Buchstaben A bis G bewertet. Foto: Landratsamt Main-Tauber-Kreis, Frank Mittnacht

Wohin der QR-Code führt

Ein weiteres Merkmal ist der QR-Code in der oberen, rechten Ecke des neuen Energielabels. Er verlinkt zur Datenbank „European Product Database for Energy Labelling“ (EPREL). Alle Hersteller müssen ihre Elektrogeräte in dieser Datenbank registrieren und technische Daten zu ihrem Produkt hinterlegen. Verbraucherinnen und Verbraucher können so zusätzliche Produktinformationen abrufen.

Sind die neuen Effizienzklassen besser als die alten?

Die neuen Effizienzklassen bringen einige Verbesserungen mit sich. Die Kennzeichnung unterscheidet feiner zwischen den einzelnen Effizienzklassen. Das erlaubt eine schnellere und genauere Einschätzung des Energieverbrauchs. Zudem sagt den meisten Verbraucherinnen und Verbrauchern der Wasserverbrauch pro Waschzyklus oder Spüldurchlauf mehr als ein abstrakter Jahresverbrauch, wie er bei dem alten Label üblich war. Außerdem sind die Kriterien der Effizienzklassen gestiegen, sodass nicht mehr fast alle Modelle mit einem „grünen“ Image werben können. Das drängt die Hersteller, zukünftige Produkte umweltschonend zu produzieren.

Fragen zum Energielabel, energieeffizienten Haushaltsgeräten oder Stromverbrauch beantwortet die Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg (kostenlos unter Telefon 0800 – 809 802 400) oder die Energieagentur Main-Tauber-Kreis GmbH (Telefon 09341/82-5813) gerne.

Weiterführende Informationen zum Klimaschutzkonzept des Main-Tauber-Kreises sowie den Leuchtturmprojekten Solarinitiative, E-Mobilität und Energieeffizienz gibt es auf der Website der Energieagentur Main-Tauber-Kreis GmbH unter www.ea-main-tauber-kreis.de. eamt