Die neue Wertheimer Filiale in der Bahnhofstraße 18 geht am Montag, 7. März 2022 an den Start

Main-Tauber-Kreis. Große Freude herrscht bei Kundschaft und Belegschaft über den gelungenen Neubau der Wertheimer Sparkassen-Filiale, die am 7. März erstmals für Kundinnen und Kunden geöffnet ist. Farblich nicht im typischen Sparkassenrot gehalten, sondern in abwechselnden Braun-, Blau- und Cremetönen, wirkt sie einladend und verspricht nicht nur ausgezeichnete Beratung sondern auch
Wohlfühlatmosphäre. Rund sieben Millionen hat die Sparkasse Tauberfranken in den neuen Standort in der Bahnhofstraße in Wertheim investiert und hat damit das größte Bauvorhaben der Sparkasse seit 20 Jahre realisiert. „Dieser Neubau ist ein Zeichen dafür, dass die Sparkasse zur Region stehe und weiterhin in sie investiere“, betonte der Vorsitzende des Vorstandes, Peter Vogel, in der kürzlich abgehaltenen Bilanzpressekonferenz.

Mit der Realisierung der neuen Filiale in Wertheim hat die Sparkasse ein eigenes Buch unter dem Titel „Eine Sparkasse baut um – Neue Wege und Methoden Veränderungen zu leben“ veröffentlicht, das sowohl über den Neubau in Wertheim als auch über den strukturellen Umbau der Sparkasse Tauberfranken tiefgreifende Einblicke gibt. BlickLokal zeigt einen Auszug aus dem Buch „Eine Sparkasse baut um – Neue Wege und Methoden Veränderungen zu leben“, welcher die Baumaßnahmen rund um das neue Sparkassengebäude am besten beschreibt. (…) Wie viele Filialen braucht eine Sparkasse? Welche Leistungen wollen wir dort anbieten? Als Regionalbank müssen wir ständig über unsere Standorte nachdenken – wir sind der Region verp ichtet, wollen also unseren Kunden möglichst viele Filialen bieten. Wir sind gleichzeitig der Wirtschaftlichkeit verpflichtet, auch eine Sparkasse muss Geld verdienen. Da die Mehrheit unserer Kunden im Schnitt nur einmal im Jahr zur Beratung in die Filiale kommt, sind einige Standorte verzichtbar. Weniger ist wirtschaftlich leider oftmals mehr. Daher haben wir uns entschlossen, in Wertheim die Filialkonzeption, „Main-Achse“ zu realisieren: Die drei Standorte Altstadt, Mondfeld und Urphar führen wir zusammen, an einem neuen Standort nicht weit vom alten, in der Nähe der Innenstadt, mit ausreichend Platz für unsere Kunden. Am alten Standort bleiben wir mit einem Angebot zur Selbstbedienung vertreten. Das Gebäude haben wir an die Stadt Wertheim verkauft – dort ziehen die Stadtwerke mit einem Bürger- und Kundenzentrum und vermutlich auch einige Büros der Stadtverwaltung ein. Nach dem Erwerb des Grundstücks ging es an die Planung des Gebäudes. Unsere neue Filiale in der Bahnhofstraße bietet genügend Raum für ein umfassendes Serviceangebot und Platz für die Beratung unserer Privat- und Unternehmenskunden sowie für das Private Banking, für Beratung und für Büros. Ein Veranstaltungsraum bietet Platz für bis zu fünfzig Personen. Der Standort ist leichter zu erreichen, es existieren gute Verbindungen mit dem öffentlichen Personennahverkehr und ausreichend Parkraum. Die Anbindung zur Innenstadt ist gut.

 

Peter Vogel und Wolfgang Reiner, Sparkassenvorstand. Foto: Sparkasse

 

Diese Unternehmen haben sich in der Printausgabe von Blicklokal präsentiert:

MBE Metall- und Bauschlosserei Martin Englertwww.mbe-englert.deinfo@mbe-englert.dehttps://www.facebook.com/MBE-Metall-und-Bauschlosserei-Martin-Englert-1860531584172755
Metalldach & Abdichtung Klemens Ottwww.klemensott.de
Schreinerei Weidingerwww.schreinerei-weidinger.de
Stadtwerke Wertheimwww.stadtwerke-wertheim.declemens.bloss@stadtwerke-wertheim.de https://www.facebook.com/stadtwerkewertheim
tröber Raumkonzepte www.troeber-raumkonzepte.dehttps://www.facebook.com/TroeberRaumkonzepte
Sparkasse Tauberfrankenwww.sparkasse-tauberkranken.dehttps://www.facebook.com/sparkasse.tauberfranken
Johannes Schwab  Kunst & Interiors
Hieberwww.hieber-bad-heizung.de
Möbel Schottwww.moebel-schott.dehttps://www.facebook.com/moebelschott
Keck -Projektwww.keck-projekt.deplanung@keck-projekt.de
Noetscher Werbungwww.noetscher-werbung.de
IB-Metzger  Beratende Ingenieurewww.ibmetzger.deinfo@ibmetzger.de

 

 

» Sparkasse als „Zuhause“
Auf circa 1150 Quadratmetern Grundstücksfläche entstehen für die Sparkasse in gestaffelter Bauweise etwa 1200 Quadratmeter Nutzfläche, verteilt auf vier Geschossebenen, die künftig bis zu 30 Mitarbeitenden ein „Zuhause“ bieten. Die Stellplatzverordnung fordert dreißig Stellplätze. Durch die Straßenführung und den Baumbestand sowie andere Gegebenheiten waren die Einfahrtmöglichkeiten vorgegeben. Von hier „nach vorne“ gedacht bedeutete das eine kleinere Grundfläche für das Erdgeschoss. Wir haben dieselbe Fläche in der ersten Etage realisiert. Das zweite Obergeschoss ragt dann weit über den Eingangsbereich hinaus. Das Dachgeschoss ist wieder zurückgesetzt. Durch die Art der Außenverkleidung und die Farbwahl beim Außenputz wird der Eindruck vermittelt, dass das zweite Stockwerk über den anderen schwebt. Im Anschluss an das Gebäude der Sparkasse entsteht ein weiteres Gebäude mit einem Fachmarktzentrum im Erdgeschoss und Arztpraxen in den Stockwerken darüber,  finanziert von einem privaten Investor. Der Eindruck „eines Gebäudes“ wird durch die einheitliche Planung von Fassade und Außenhülle erzielt. Das Architekturbüro Rüger & Tröger haben wir gemeinsam mit dem Investor ausgewählt. Von Beginn an war klar, dass wir Beratung und Arbeitsplätze der Mitarbeitenden trennen wollten. Darum wurden gleich abgetrennte Beratungszimmer geplant.

 

Der Aufenthaltsraum lädt zum gemütlichen Verweilen ein.

 

 

» Attraktive Lage
Durch die attraktive Lage mit Blick auf die Altstadt von Wertheim und auf die Burg drängte es sich auf, im dritten Obergeschoss einen Veranstaltungsraum zu planen. Ebenso wird dort der Pausenraum für die Mitarbeitenden sein. Die Dachterrasse lädt bei gutem Wetter zu einem Aufenthalt an der frischen Luft ein. Neben der Terrasse ist genügend Platz für eine Bepfanzung – selbstverständlich mit blühenden Stauden für Bienen und andere Insekten. Gebäudetechnik, -vernetzung, -automatisierung sowie die Gebäudeabsicherung und Überwachung sind auf einen sehr hohen Standard ausgelegt und orientieren sich an energetischen und nachhaltigen Gesichtspunkten. Beispielsweise haben wir eine Photovoltaik-Anlage, Wärmepumpen-Heizung, Heiz-Kühl- Decken zur Raumtemperierung und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung vorgesehen. Mit der 25 kWp großen Photovoltaikanlage auf dem Dach erzeugen wir die notwendige Energie größtenteils selbst. Nicht verbrauchte Energie wird in das öffentliche Netz eingespeist. Auch gibt es Elektro-Ladestationen für Fahrräder und die Vorbereitung für das Laden von Kraftfahrzeugen. Modern bedeutet auch eine Ausstattung nach dem neuesten Stand der Technik: Wir setzen auf energiesparende Beleuchtung in LED-Technik und Präsenzmelder mit Lichtsensoren. Damit werden nur die Bereiche beleuchtet, die jeweils aktuell genutzt oder begangen werden. Eine Jalousiesteuerung mit integrierter Erfassung von Tageszeit und Sonnenstand sorgt im Sommer für minimierten Wärmeeintrag und sichert trotzdem ausreichend viel Tageslicht
in allen Räumen. „Alles für die Digitalisierung“ ist heutzutage in einem Geschäftsgebäude ein Muss: 350 EDV- Anschlüsse, 13000 Meter Datenkabel aus Kupfer und Lichtwellenleiter, 15000 Meter Stark- und Schwachstromleitungen – elektrisch sind wir für „Morgen“ gerüstet. Entsprechende Sicherheitstechnik ist für eine Bank üblich (Einbruchmelder, Video). Gleichzeitig haben wir sowohl an die Sicherheit der Mitarbeiter als auch an die der Besucher gedacht: Eine moderne Brandmeldeanlage überwacht Rettungswege und brandlastreiche Räume. Eine in den Rettungswegen verbaute, akkugepufferte Sicherheitsbeleuchtungsanlage unterstützt eine Räumung im Notfall, auch wenn der Strom ausgefallen ist. Für die Elektromobilität haben wir eine Außenladestation für Pedelecs bereits berücksichtigt. Entsprechende Vorhaltungen erlauben bei Bedarf die Nachrüstung mit einer Ladesäule für E-Autos. Mit der circa 20 kWp großen Photovoltaikanlage auf dem Dach werden wir die notwendige Energie größtenteils selber erzeugen. Überschüssige Energie wird in das öffentliche Netz eingespeist. Der Neubau der Filiale in Wertheim ist das größte Bauvorhaben der Sparkasse in den letzten zwanzig Jahren. Im Mai 2020 war der erste Spatenstich (…).

 

Der gebrochene Rahmen symbolisiert den Ausbruch aus Tradition in Richtung Vision. Fotos: Suna Gerner

 

Hier die Links zum Download:

Buchen 06_007

 

 

 

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