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Innovatives Pilotprojekt: „Mobile Retter“ im Neckar-Odenwald-Kreis ab 1. Oktober alarmierbar – Symbolischer Start in Mosbacher Leitstelle

Mosbach. Im Falle eines Herzkreislaufstillstands steigt für Betroffene im Neckar-Odenwald-Kreis ab dem 1. Oktober die Wahrscheinlichkeit, sehr schnell Hilfe zu erhalten. Denn ab dann stehen landkreisweit über 150 Mobile Retter bereit, um im Idealfall schon nach wenigen Minuten und damit rechtzeitig Erste-Hilfe-Maßnahmen einzuleiten. Alarmiert werden die Retter, allesamt gut geschulte Ehrenamtliche, via App direkt über die Integrierte Leitstelle in Mosbach. Dort wurde das Projekt nun auch durch Initiator Priv.-Doz. Dr. Harald Genzwürker, Landrat Dr. Achim Brötel, den Mosbacher DRK-Präsidenten Gerhard Lauth sowie den Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Mosbach, Steffen Blaschek, symbolisch freigeschaltet. „Damit erhalten Betroffene einige Minuten früher Notfallhilfe als durch den dann dazu kommenden Rettungsdienst. Und dieser Zeitgewinn kann Menschenleben retten“, betonten die Verantwortlichen bei der Freigabe. Die Alarmierung über das Smartphone stellt zudem eine wichtige Ergänzung des großen Engagements der „Helfer-vor-Ort“-Gruppen dar, die ebenfalls eingebunden sind.

Trotz der vielen bereits registrierten Mobilen Retter werden weiterhin qualifizierte Ehrenamtliche, wie Ärzte, Krankenpfleger oder Feuerwehrleute gesucht, die im Notfall informiert werden, wenn sie sich in der Nähe eines Einsatzortes aufhalten. Für diese Beschleunigung der Ersten Hilfe, die in großflächigen Versorgungsgebieten besonders wichtig ist, fungieren der Neckar-Odenwald-Kreis und Freiburg für zwei Jahre als Pilotregionen in Baden-Württemberg. Weitere Informationen sind unter www.mobile-retter-nok.de abrufbar. Auch Spenden zur Projektfinanzierung werden weiterhin benötigt.

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