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Die Ferienlandschaft „Liebliches Taubertal“ wartet sehnsüchtig auf den touristischen Re-Start. Mit der steigenden Durchimpfungsrate rücken auch die Möglichkeiten des Tourismus wieder näher. Auf grünes Licht hofft der Tourismusverband „Liebliches Taubertal“, denn in dieser Ferienlandschaft kann ein exzellentes Rad- und Wanderangebot genutzt werden. Für touristische Anbieter gibt es zudem jetzt Möglichkeiten, die eigene bestehende Infrastruktur zu modernisieren oder zu erweitern.

Das „Liebliche Taubertal“ strebt an, in zwei bis drei Jahren wieder die Werte des touristischen Rekordjahres 2019 zu erreichen. Damals wurden rund 2,1 Millionen Übernachtungen gezählt und rund 850.000 Übernachtungsgäste weilten im „Lieblichen Taubertal“. Hinzu kamen rund 7,5 Millionen Tagesbesucher, die gemeinsam mit den Übernachtungsgästen einen beachtlichen wirtschaftlichen Faktor für die Region an Tauber und Main mit ihren Seitentälern und Höhen darstellen.

Aus dem touristischen Geschehen beziehen mehr als 9200 Personen ihr Primäreinkommen. Und der Mitteleinsatz zur Werbung des Tourismus lohnt sich auch für das kommunale Steueraufkommen. „Den Städten und Gemeinden zwischen Rothenburg ob der Tauber und Freudenberg am Main fließen aus der Tourismuswirtschaft über 10,1 Millionen Steuererträge zu“, zitiert Jochen Müssig, Geschäftsführer des Tourismusverbandes, aus der Studie DWIF (Deutsches Wirtschaftswissenschaftliches Institut für Fremdenverkehrs e.V.). Diese Werte beziehen sich alle auf das Jahr 2019. Corona hat diese tolle Bilanz im Jahr 2020 und auch jetzt zu Beginn des Jahres 2021 verdorben. Reisen ist nach wie vor untersagt.

Diesen Stillstand können touristische Partner nutzen, um ihre Angebote zu modernisieren oder zu erweitern. Für diese Maßnahme stehen in Baden-Württemberg Förderprogramme zur Verfügung. Der Tourismusverband und die Wirtschaftsförderung des Main-Tauber-Kreises verweisen hierzu auf das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum, das Tourismusinfrastrukturprogramm und die Förderungen aus den LEADER-Kulissen Hohenlohe-Tauber und Badisch-Franken. Vergleichbare Fördertöpfe gibt es auch in den bayerischen Gebieten. Die Wirtschaftsförderung des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis beantwortet gerne Fragen zu Fördermöglichkeiten per E-Mail an wirtschaftsfoerderung@main-tauber-kreis.de.

Sehnsüchtig wird jetzt auf den touristischen Re-Start gewartet. Alle Arbeiten und Bemühungen werden letztendlich durch den Besuch der Gäste entlohnt. Der Tourismusverband „Liebliches Taubertal“ feiert darüber hinaus in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen. Der Jubiläumsauftakt war für Montag, 15. März geplant. Im Rahmen dieser Veranstaltung – die wegen der Corona-Pandemie entfällt – sollte das Jubiläumsprogramm öffentlich vorgestellt werden.

Radler in der weltbekannten Stadt Rothenburg ob Tauber: Die Rad- und Wanderwege sind optimal auf die neue Saison vorbereitet. Burgen, Schlösser, Klöster und Museen warten auf die Gäste. Foto: „TLT“/Peter Frischmuth

Landrat Reinhard Frank, Erster Vorsitzender des Tourismusverbandes, und Geschäftsführer Jochen Müssig hatten zudem vorgesehen, auf die Chronik des erfolgreichen touristischen Verbandes einzugehen. „Wir sind besonders stolz darauf, dass nun bereits seit dem Jahr 1951 uneingeschränkt länder- und landkreisübergreifend zusammengearbeitet wird“, erklärt Landrat Frank. Dass die im Gründungsjahr getroffene Entscheidung der touristischen Zusammenarbeit richtig und wegweisend war, belegen die inzwischen erreichten Ergebnisse.

„Das „Liebliche Taubertal“ ist heute eine bundesweit anerkannte Rad- und Wanderdestination“, ergänzt Geschäftsführer Jochen Müssig. Die Zusammenarbeit in der touristischen Gemeinschaft ist die Basis für den Erfolg. Die erreichten Gütesiegel spiegeln die Qualität des Radelns und Wanderns auf den touristischen Märkten wider. Deshalb setzt der Tourismusverband „Liebliches Taubertal“ alles daran, im Jahr 2021 die Fünf-Sterne-Zertifizierung des Radweges „Liebliches Taubertal – Der Klassiker“ zu verteidigen. Parallel hierzu wird der Antrag zur anerkannten Radreiseregion vorangebracht. „Wir gehen davon aus, dass spätestens in der Mitte des Jahres 2021 der Allgemeine Deutsche Fahrradclub die Prüfung starten kann“, sagt Geschäftsführer Jochen Müssig.

Immer mehr Wanderwege werden mit dem Siegel „Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet. Gäste können aus Fernwander- und Rundwanderwegen auswählen. Der Tourismusverband und seine Mitgliedsstädte und -Gemeinden achten akkurat auf eine korrekte Ausschilderung und die Einhaltung der Vorgaben des Deutschen Wanderverbandes. Diese fordern insbesondere ein naturnahes Wandern und eine durchgängig einheitliche Wegemarkierung. „Das ist keine leichte Aufgabe, denn mehr als 900 Kilometer Radwandernetz und nahezu 2200 Kilometer an Radtourenvorschlägen müssen immer wieder überprüft und aktualisiert werden“, erklärt Geschäftsführer Müssig. Hinter den Kulissen arbeitet ein Team aus Rad- und Wanderwegewarten.

Potentielle Gäste können sich Informationsmaterial zusenden lassen. Aussagekräftige Unterlagen für die Radel- und Wanderangebote, die Kultur, das Kulinarischen Profil und zum Gesundheitsangebot in Bad Mergentheim gibt es unter www.liebliches-taubertal.de.

Informationsmaterial zum Jubiläum „70 Jahre Liebliches Taubertal“ gibt es beim Tourismusverband „Liebliches Taubertal“, Gartenstraße 1, 97941 Tauberbischofsheim, Telefon 09341/82-5805 und -5806, E-Mail touristik@liebliches-taubertal.de sowie unter www.liebliches-taubertal.de. tlt

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