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Wenzeslauf in Wieseth im Jubiläumsjahr mit Teilnehmerrekord

Wieseth (pm/ak). Bereits zum 5. Mal fand am Silvestermorgen in Wieseth ein Benefizlauf statt. Die Veranstaltung ging aus einem Wettkampf im Jahre 2014 anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Wiesether Kirche hervor.

Etliche motivierte Teilnehmer beim Start in Wieseth. Fotos: Privat

Dieses Gotteshaus (St. Wenzeslaus) war damals namensgebend für den Lauf, der nun schon seit fünf Jahren immer an Silvester zahlreiche Läufer und Walker aus dem gesamten Landkreis Ansbach und mittlerweile auch darüber hinaus nach Wieseth ruft. Die entspannte und freundschaftliche Atmosphäre der Veranstaltung, für die sich der Kirchenvorstand der Gemeinde Wieseth verantwortlich zeichnet, hat mittlerweile eine treue Anhängerschar und viele der Teilnehmer sind von Beginn an dabei, so dass der Lauf alljährlich zu einem großen Wiedersehen wird. Das gute Wetter der letzten Tage des Jahres 2019 trug dazu bei, dass sich mit rund 180 Teilnehmern noch mehr Sportler auf den Weg nach Wieseth gemacht hatten, so dass sich das Organisationsteam rund um Kirchenvorstand Frank Weihermann über einen neuen Teilnehmerrekord freuen konnte. Traditionell wurden die Sportler von den Organisatoren auf dem Kirchenvorplatz begrüßt, bevor sie nach einer kurzen Andacht und einem gemeinsamen Gebet mit Ortspfarrer Martin Gölkel auf die Strecken gingen. Der Geistliche ließ es sich auch heuer nicht nehmen, selbst wieder am Lauf teilzunehmen. Unter der Federführung von Johannes Stegmann wurde die Sportlerschar dankenswerterweise von der BRK- Bereitschaft aus der Nachbargemeinde Dentlein am Forst begleitetet. Mit ihren E-Moutainbikes waren sie auf allen Strecken unterwegs und sorgten so für einen sicheren Ablauf der Veranstaltung.

Die Strecke führte wahrhaft über Stock und Stein…

Seit Jahren werden den Teilnehmern drei Streckenvarianten angeboten. Die 6 km-Runde und der 10 km-Lauf stellen dabei den Kern der Veranstaltung dar und sind schon seit 2014 im Programm. Auf Feld- und Flurbereinigungswegen werden die Teilnehmer aus dem Ortskern heraus Richtung Osten an Meierndorf vorbeigeführt. Die gute Begehbarkeit der Runde führte auch in diesem Jahr wieder dazu, dass zahlreiche Walker und Wanderer im Teilnehmerfeld zu finden waren. Die Crosslaufstrecke, die nun seit vier Jahren im Programm ist, stellte ein zusätzliches Schmankerl für ambitionierte Sportler dar. Das Besondere dabei ist, dass jedes Jahr von den Organisatoren eine neue Streckenführung ausgewiesen wird. Wert wird dabei vor allem auf einen abwechslungsreichen und landschaftlich reizvollen Streckencharakter gelegt. So ging es auch dieses Mal überwiegend über Forstwege und vor allem Wanderwege durch Wald und Flur. Es waren etwa elf Kilometer mit über 120 Höhenmetern zu bewältigen. Diese alljährliche Überraschungsrunde erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit und hat inzwischen eine treue Anhängerschaft unter den Sportlern gefunden. Sowohl der Start als auch das Ziel sind dabei für alle Läufe gleich. Während die Läufer immer an der Pflatterbachbrücke mit Blick auf die Kirche auf die Strecken geschickt werden, erfolgt der Zieleinlauf traditionell am Torbogen des namensgebenden Gotteshauses. Im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Wieseth hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, sich nach dem Lauf zu einem gemeinsamen Ausklang bei Kaffee, Kuchen, Würstchen und Kaltgetränken zu treffen, was von den Sportlern gerne angenommen wurde.

Auch im Jubiläumsjahr war der Lauf wieder als reine Benefizveranstaltung ausgelegt. Es wurde keine Startgebühr erhoben. Alle Teilnehmer hatten jedoch die Möglichkeit, eine Spende für einen guten Zweck zu hinterlassen. Die Hälfte der dabei eingenommenen Gelder kommt der Kirchengemeinde Wieseth zugute. Die andere Hälfte wird, wie auch im Vorjahr, für die Friedhofsanierung verwendet. Alles in allem wurden rund 1.300 Euro für den guten Zweck gespendet.

Insgesamt zeigten sich die Organisatoren sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung. Die stabil hohen Teilnehmerzahlen und die durchweg positiven Rückmeldungen der Walker und Läufer stellen für das Team um Frank Weihermann Motivation und Ansporn dar, auch im nächsten Jahr wieder zum Wenzeslauf nach Wieseth einzuladen. Das Konzept soll dabei nicht verändert werden. Bewusst wollen die Organisatoren sowohl ambitionierte Sportler als auch Breitensportler und Walker ansprechen, um den ganz eigenen Charakter der Veranstaltung beizubehalten.

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