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Kreisfeuerwehrvorsitzender bei Landrat zu Gast

Sebastian Quenzer bekleidet Amt neu

Main-Tauber-Kreis. Eine gute Zusammenarbeit haben jetzt der neue Vorsitzende des Feuerwehrverbandes Main-Tauber-Kreis, Sebastian Quenzer, und Landrat Reinhard Frank vereinbart. Quenzer war zu einem Antrittsbesuch bei Frank zu Gast.

„Viele haben mir zu der Bewerbung Mut gemacht“, sagte Sebastian Quenzer über sein neues Amt, das mit viel Arbeit verbunden sei. Der 30-Jährige ist im Boxberger Stadtteil Schweigern aufgewachsen, wo er im Alter von zehn Jahren in die Jugendfeuerwehr eintrat. 2004 wechselte Sebastian Quenzer zur aktiven Wehr. 2013 trat er zur Freiwilligen Feuerwehr Bad Mergentheim über. Als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes vertritt er nun zudem rund 4000 Aktive, 1000 Mitglieder der Jugendfeuerwehren und 1000 Kameraden in den Altersabteilungen.

 

„Die Feuerwehren sind wichtige und geschätzte Organisationen. Ihre Arbeit verdient Hochachtung und Respekt. Es ist wichtig, dass wir ihnen eine gute Ausstattung zur Verfügung stellen. Dies leistet dann auch einen Beitrag dazu, dass sie für die Mitglieder weiterhin attraktiv bleiben und Nachwuchs gewinnen können“, sagte Landrat Frank.

 

Kreisbrandmeister Alfred Wirsching nahm ebenfalls an dem Gespräch teil. „In der Zukunft wird uns weniger die Materialausstattung als das Personal Sorgen machen“, erklärte er. „Eine besondere Herausforderung ist es dabei, die Alarmierungsbereitschaft tagsüber während der üblichen Arbeitszeiten und, wegen des veränderten Freizeitverhaltens und der hohen Mobilität der Menschen, am Wochenende herzustellen.“ Dabei sei es erfreulich, dass immer mehr Mädchen in die Jugendfeuerwehren eintreten.

Sebastian Quenzer unterrichtet als Lehrer für Englisch, Erdkunde, Wirtschaftskunde und Gemeinschaftskunde an der Realschule St. Bernhard in Bad Mergentheim.

 

Landrat Reinhard Frank (von rechts nach links) sagte dem neuen Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes, Sebastian Quenzer, bei einem Antrittsgespräch Unterstützung zu.
Text und Foto: Markus Moll

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