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(K)ein Alltägliches Theater trotzt Corona – Kulturspaziergang im Burggraben Neckarelz

Mosbach. Kreativität war gefragt beim inklusiven Theaterprojekt „(K)ein Alltägliches Theater“, dem die Corona-Pandemie erst mal eine Pause bescherte, ehe das Ensemble mit barrierefreier Kultur, Teilhabe und Inklusion im Neckar-Odenwald unter Corona-Bedingungen weitermachen konnte. So gab es inzwischen an drei Tagen bei geführten Kulturspaziergängen rund um das Tempelhaus und den Burggraben in Neckarelz die Gelegenheit für die Besucher, die Schlüssel-szenen des Stücks „MOMO“ von Michael Ende mitzuerleben. MOMO, das Mädchen, das aus dem Nichts kam und den Menschen zeigt, wie eine achtsam verbrachte und genutzte Zeit dem Leben den eigentlichen Sinn gibt. „Die Kulturspaziergänge wurden bislang gut durch die Bevölke-rung angenommen und die Teilnehmer waren begeistert“, berichtet Jutta Schüle, die Kommunale Beauftragte für Menschen mit Behinderungen im Neckar-Odenwald-Kreis.

Am Samstag, 29. August, besteht jeweils um 14.30 Uhr, 15.15 Uhr und 16 Uhr, noch einmal die Möglichkeit, am ca. 30-minütigen Kulturspaziergang teilzunehmen. Treffpunkt ist am Bildungshaus Neckarelz links vom Haupteingang. Coronabedingt können an einem Spaziergang maximal 20 Gäste teilnehmen. Eine Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen besteht im Freien nicht, wird allerdings empfohlen.

Die Theatergruppe „(K)ein Alltägliches Theater“ besteht seit 2017. „(K)ein Alltägliches Theater“ bietet eine Plattform für die Begegnung von vielfältigen Menschen auf dem künstlerischen Weg des Theaters, jenseits von körperlichen, sprachlichen und kulturellen Barrieren. Mit dabei ist neben Alexander Kaffenberger, Regisseur und Theaterpädagoge der Theaterschule Odenwald, die pädagogische Mitarbeiterin Beate Frey. Gefördert wird das Projekt 2020 vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg und der BASF Ludwigshafen.

BU: Wird es Momo gelingen, die Agenten der „Zeitsparkasse“, die grauen Herren, unschädlich zu machen? Szene aus „Momo“ von Michael Ende, gespielt von der Theatergruppe „(K)ein Alltägliches Theater“

Foto: Landratsamt

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