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In der Zeit vom 19. bis 20.05.2017 fand eine 24 Stunden Übung der Jugendfeuerwehr Werbach statt.

Pünktlich um 17 Uhr trafen sich die 11 Mädchen und Jungen am Gerätehaus Werbach. Dort wurden Sie von ihren Jugendleitern begrüßt.

Als erster Punkt auf dem Dienstplan stand, wie bei einer richtigen Berufsfeuerwehr, eine kurze Dienstbesprechung. Daraufhin wurde die Persönliche Schutzkleidung und die vorhandenen Einsatzfahrzeuge auf „Einsatzbereitschaft“ kontrolliert.

Im Anschluss errichteten Sie im Schulungsraum des Feuerwehrgerätehauses ihre Quartiere für die Nacht. Danach ging es zum Kochen für das Abendessen. Kaum waren Sie mit dem Abendessen fertig ,kam schon die erste Alarmierung:„Unklare Rauchentwicklung nahe Wald Richtung Wolftel“

Die Jugendlichen zogen sich in Windeseile um, besetzen die Fahrzeuge und die Einsatzfahrt ging los. Beim Erreichen der Einsatzstelle wurde festgestellt, dass es sich um einen Brand von Paletten handelte. Schnell wurde die Wasserversorgung aus dem Fahrzeug aufgebaut und mit dem Löschangriff begonnen. Das Feuer war schnell unter Kontrolle und schließlich auch gelöscht. Eine weitere Gruppe sicherte derweilen die Wasserversorgung in der Ortschaft und setzte dort ein Standrohr, falls noch weiteres Wasser benötigt wird.

Nach der Rückkehr zur Wache wurden die Fahrzeuge wieder hergerichtet. Anschließend ging es an das Abendprogramm. Ein Film wurde ausgewählt. Während dieser lief wurde wieder Alarmiert. „Meldung Containerbrand“. Auch diesen Einsatz konnten die Jugendlichen gut meistern. Während das eine Fahrzeug sich um die Absicherung der Einsatzstelle kümmerte, konnte die andere Gruppe die Löscharbeiten übernehmen sowie sich um die Beleuchtung der Einsatzstelle kümmern. Nach einer Stunde meldete man sich wieder im Gerätehaus zurück.

Mitten in der Nacht um 01:00 Uhr erfolgte eine erneute Alarmierung diesmal mit dem Einsatzstichwort „Ölspur“. Verschlafen ging es dann auch zu diesem Einsatz. Nach ca. 50 Minuten war der Einsatz beendet und die Ölspur beseitigt. Danach konnten die Jugendlichen ohne weitere Einsätze durchschlafen.

Am Samstag ging es dann nach dem Frühstück zur Abnahme der Jugendflamme Teil 1. Auf diese wurde die letzten Wochen intensiv geübt. In verschiedenen Stationen mit Theorie und Praxis galt es das erlernte zu beweisen. Um kurz vor 12:00 Uhr war die Abnahme dann fertig.

Danach ging es an das Kochen sowie zeitgleich an die Auswertung der einzelnen Teilnehmer.

Um 14:00 Uhr ging wieder der Alarm. Diesmal mit der Meldung „Unklare Rauchentwicklung bei Schreinerei Vath“. An der Einsatzstelle angekommen wurde durch den Besitzer mitgeteilt dass eine Person im Keller vermisst wird. Der Angriffstrupp machte sich mit selbstgebauten Atemschutzgeräten auf die Suche. Rauch welcher mit einer Nebelmaschine erzeugt wurde erschwerte die Suche. Nachdem die Person gefunden wurde half der Sicherungstrupp die Person aus dem Keller zu tragen. Danach wurde diese simuliert dem Rettungsdienst übergeben. Ein Defekt an der Heizungsanlage führte dazu dass der Rauch in das Gebäude ging. Nach dieser Mitteilung wurde der Keller mittels Überdruckbelüftung vom Rauch wieder befreit. Nachdem alles wieder abgebaut und in den Fahrzeugen verstaut war machte man sich auf den Rückweg zum Gerätehaus. Auf dem Weg dorthin kam dann die letzte Alarmierung für den Tag. Das Einsatzstichwort war „eingeklemmte Person auf Landwirtschaftlichem Anwesen“. Hierbei mussten die Jugendlichen eine eingeklemmte Strohpuppe befreien, welche unter einem Weinbergtraktor eingeklemmt war. Auch dieser Einsatz war dank den gut ausgebildeten Jugendlichen schnell vorbei.

Nun ging es wieder zurück ins Gerätehaus. Nachdem alles wieder aufgeräumt war ging es an den offiziellen Teil, die Ehrung der Jugendlichen. Jeder einzelne hat das Abzeichen für die Jugendflamme Teil 1 bekommen sowie eine Urkunde für das bestehen. Abteilungskommandant Josef Külsheimer und Jugendwart Andreas Kraus dankte den Jugendlichen für ihr Engagement und ihr können. Gleichzeitig dankte Abteilungskommandant Külsheimer auch den Jugendleitern für die Organisation und Durchführung dieser 24h Übung. Insbesondere dankte er Jugendleiter Markus Follner welcher den Großteil der Organisation dieses Tages übernommen hat.

Bei schönem Wetter wurde anschließend noch zusammen mit den Eltern der Jugendlichen gemütlich gegrillt.

Ein schöner Tag für die Jugendlichen und die Betreuer welche 24h zusammen verbracht haben.