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Daten der Wetterstation Feuchtwangen

Feuchtwangen. Mit einer Durchschnittstemperatur von 8,9 Grad war das Jahr 2017 zwar um 1,2 Grad wärmer als im langjährigen Mittel, doch erlebte die Region das kühlste Jahr seit 2013. Vor allem über dem Erdboden waren die Nächte sehr kalt, wurden doch dort bei einer Mitteltemperatur von plus 1,6 Grad die kältesten Nächte der letzten 30 Jahre errechnet (Ausnahme 2010: nur 1,3 Grad).
Mit einem Maximum von 33,4 Grad brachte der 19. Juli den heißesten Tag des Jahres; am kältesten war es am 24. Januar bei einem Höchstwert von eisigen minus 7,9 Grad. Die kälteste Nacht datiert vom 7. Januar und brachte ein Minimum von minu

s 19,1 Grad, während die wärmste Nacht mit einem Tiefstwert von plus 20,4 Grad am 23. Juni in Schillingsfürst sogar eine extrem seltene Tropennacht bescherte.
Direkt über dem Schneeboden war das Quecksilber am 6. Januar bis auf minus 24,4 Grad abgesunken; dies war die kälteste Nacht seit sieben Jahren. Über den Zwölfmonatszeitraum hinweg zählte man 138 Tage mit Bodenfrost (fünf mehr als üblich), 101 (minus 12) Frosttage, elf Tropentage (plus sieben), 27 Eistage mit Dauerfrost (minus zehn) sowie 34 laue Sommernächte. Ferner wurden 55 Sommertage (plus 24) und 114 warme Tage (plus 28) notiert, was seit 1948 bislang nur in vier Jahren noch häufiger vorkam. 123 Tage waren im vergangenen Jahr zu kalt ausgefallen; 236 Tage aber zum Teil erheblich warm. (HM)

Abendstimmung in Weidelbach. Foto: Heinz Meyer

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