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„Vorreiter“ Dinkelsbühl setzt auf bewegungsgesteuerte Laternen

 

Dinkelsbühl. Volle Power oder stockdunkel, Licht an oder aus. Ein unbefriedigender Zustand, der die Stadt-werke Dinkelsbühl bei der Beleuchtung eines kombinierten Fuß-Radwegs einiges Kopfzerbrechen bereitete. „Zum einen wollte man dem Energiehunger der alten Anlage Einhalt gebieten, zum an-deren das Sicherheitsgefühl der Nutzer stärken. Darum haben wir mit der Stadt beschlossen den Fuß und Radweg im Bereich des Baugebiet Gaisfelds und den Fuß und Radweg in der Dürrwanger Straße Richtung Campingplatz mit einem bewegtem Lichtsystem auszustatten“, erklärt Andreas Engelhardt, stellvertretender technischer Werkleiter der Dinkelsbühler Stadtwerke.
Die Leuchten sind in der Nacht grundsätzlich nur zu ca. 10-20 Prozent in Betrieb. Sie erkennen durch ein Infrarot-System frühzeitig das Herannahen von Radfahrern und Fußgängern und schal-ten dann automatisch nach einem individuell vorgegebenen Schema die entsprechenden Leuch-ten zu 100 Prozent zu. Die 10-20 Prozent eingeschalteten Laternen sollen den Bürgern eine ge-wissen Grundsicherheit geben und eine klare Wegführung garantieren. Durch die geringe Leucht-kraft werden auch weniger Insekten angelockt – ein Aspekt der laut Andreas Karl, technischer Leiter der Stadtwerke Dinkelsbühl, hervorragend zum Baugebiet Gaisfeld IV passt. „Wir arbeiten in diesem Abschnitt mit regenerativer Energie und viel Fassaden- und Dachbegrünung – eine öko-logische, insektenfreundliche Beleuchtung ergänzt dieses „grüne“ Gesamtbild.“
Die Kosten für das Leuchtsystem der Firma Trilux, das aus 29 Leuchten (14 Stück im Gaisfeld und 15 Stück am Radweg Campingplatz) besteht, beläuft sich auf ca. 20.000 Euro. Dies entspricht nur 2.000 Euro mehr als ein Leuchtsystem mit herkömmlichen Leuchten.
Das System wurde mithilfe einer Software diese Woche in Betrieb gesetzt.
Das Projekt ist das erste im Landkreis Ansbach. „Wir haben hier eine Standortkomponente, die es so noch nie gab. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich dieses Konzept auf Dauer weiter verbreitet, wenn es sich jetzt bewährt“, meint auch Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer.

 

Foto: Laura Krehn

Bildunterschrift: Mithilfe von Karsten Becker und Dietmar Ank von der Firma Trilux haben Andreas Engelhardt und Friedrich Metzger von den Stadtwerken Dinkelsbühl die neue automatische Beleuchtungsanlage in Betrieb genommen. Andreas Karl, technischer Leiter der Stadtwerke und Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer sind der Überzeugung, den perfekten Standort im ökologisch geplanten Gais-feld für die insektenfreundlichen Laternen gefunden zu haben.

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