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Hubertusmesse in Laudenbach

Am 3. November ehren die Jäger den Heiligen Hubertus

BAD MERGENTHEIM/LAUDENBACH (PM). Einmal im Jahr kommt der Wald in die Kirche: dann erklingen Naturhörner im Chorraum, bunte Blätter, Bäume, Waldfrüchte und ein Hirschgeweih tauchen den Raum in herbstliche Farben. Es ist der dritte November: der Tag an dem Jäger in Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich und Italien in Gottesdiensten den heiligen Hubertus ehren. Die Kreisjägervereinigung Mergentheim und die Katholische Kirchengemeinde Laudenbach werden in diesem Jahr am 3. November, um 9 Uhr in der St. Margareta Kirche die Hubertusmesse gemeinsam gestalten. Die Naturhornbläser haben zusammen mit Pfarrer Burkhard Keck die Messe vorbereitet und freuen sich, wenn viele Besucher dem Gottesdienst beiwohnen. Jäger sind naturverbundene Menschen. Sie lieben die Natur und sind dankbar dafür, dass sie die Kulturlandschaft und damit die Schöpfung Gottes mitverwalten und mitgestalten können. Diese Dankbarkeit wollen die Jäger an diesem Gottesdienst mit ihren Instrumenten ausdrücken. Die Parforcehörner die geblasen werden, waren schon im 17. Jahrhundert bekannt. Sie fordern von den Bläsern ein großes Einfühlungsvermögen und höchste Konzentration, denn jeder Ton der Naturtonreihe muss mit den Lippen geformt und der nötige Luftdruck über das Zwerchfell geregelt werden. Ähnlich schwierig sind auch die Alphörner zu blasen, die bei diesem Gottesdienst das erste Mal mit dabei sind. Dazu ertönt dann noch die Orgel, was sicherlich ein einmaliges Klangerlebnis werden wird. Die Hornmusik hat dienenden Charakter und fügt sich in den Gottesdienstlichen Ablauf ein. Am Ende des Gottesdienstes werden die Fürst Bless Hornbläser der KJV die Gottesdienstbesucher an der Kirchentüre verabschieden. Im Anschluss daran sind die Freunde von Ochsenbraten und Schnitzel in den Julius-Echter-Keller eingeladen, dort bieten die Jäger zusammen mit dem Demeterhof Stier ein Mittagsbuffet mit anschließendem Kaffee und Kuchen an.