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Historisches Liedgut über den Gevatter Tod

BAD WINDSHEIM. Zum Totensonntag am 26. November bietet das Fränkische Freilandmuseum ein ganz besonderes musikalisches Programm. Seit Jahrzenten beschäftigt sich Hedwig Eckert, Heimatpflegerin des Landkreises Miltenberg, mit Brauchtum und historischem Liedgut aus dem Volk. Die Forschungsergebnisse präsentiert sie nicht in trockenen Vorträgen, sondern greift zur Flöte, Brummtopf oder Geishorn. Begleitet wird sie von Ihren Mitspielern des Trios „Die Sameds“, von Burkard Eckert und Edmund Berlinger mit Drehleier, Klarinette und Akkordeon.

Zusammen tragen sie die gesammelten Werke zum Thema „Tod und Verderbnis“ vor, ergänzt um Informationen zur Musik- und Heimatgeschichte. Dabei kommen nicht nur ernste, sondern durchaus auch heitere Seiten des „unweigerlichen Endes“ aufs Tablett – Geschichten von Menschen, die dem „Furchtgerippe“ ein Schnippchen geschlagen haben oder das Glas erheben, frei nach dem Motto „in 50 Jahren ist alles vorbei!“

Und falls Sie sich fragen, woher der ungewöhnliche Name des Trios aus Richelbach in Unterfranken kommt – „Samedsfresser“ nannten die Nachbardörfer die Richelbacher. Sameds bedeute so viel wie „Schmarren“, erklärt Hedi Eckert und bezeichne eine einfache, aber sättigende Speise. Ein passender Name!

So, 26.11., Mühle aus Unterschlauersbach. Das gut einstündige Programm wird zweimal aufgeführt, um 12.30 und um 14.15 Uhr.

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