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Handwerkertag im Odenwälder Freilandmuseum Einblick in traditionelle Berufsbilder

WALLDÜRN/GOTTERSDORF (PM/SH). Am Sonntag, 18. August finden sich verschiedene Handwerker wie Feinsattler, Schmied, Besen- und Rechenmacher, eine Buchbinderin und ein Korbflechter im Museum ein und führen traditionelles Handwerk vor.

Alltagsbewältigung

Bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts hinein gab es in jedem Dorf verschiedenste Handwerker, die für die Bewältigung des täglichen Arbeits- und Lebensalltag unentbehrlich waren. Vom Dorfschmied und Wagner über den Schneider, den Rechenmacher, den Schuster, den Seiler und Sattler reichte die Bandbreite. Sie stellten die jeweiligen für den Alltag notwendigen Artikel natürlich alle selbst her und waren vor allem nachgefragt, diese auch wieder zu reparieren, so lange dies nur irgend ging. Heute sind diese Berufe fast vollständig aus unserer Lebenswelt verschwunden. Arbeitsgeräte, Kleidung und Arbeitsmaterialien der modernen Welt werden von der Stange gekauft. Dementsprechend rar sind diejenigen Experten, die diese Handwerkstechniken noch oder wieder beherrschen. Auch in diesem Jahr gelang es dem Odenwälder Freilandmuseum, geeignete Vorführende für altes dörfliches Handwerk zu finden. Außerdem zeigt die Kräuterfrau Marlene Müller wie man Wolle mit Naturmaterialien färbt.

Besonderes Erlebnis

Die „altertümlichen“ Arbeiten vor der historischen Kulisse der Museumsgebäude zu sehen, ist ein ganz besonderes Erlebnis. Das Museum ist an diesem Tag von 10 bis 18 Uhr, die Museumsgaststube von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter Tel. 06286-320 oder per E-Mail an info@freilandmuseum.com

Info:

Anfahrtsadresse: Odenwälder Freilandmuseum, Weiherstr. 12 in 74731 Walldürn-Gottersdorf, Tel. 06286-320, E-Mail: info@freilandmuseum.com, www.freilandmuseum.com

 

Foto: Odenwälder Freilandmuseum

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