Große Kanalsanierung ohne die Straße aufzugraben

Dinkelsbühl. Die Abwasserkanalisation in der Dinkelsbühler Altstadt und in älteren Siedlungsstraßen wird derzeit saniert, ohne dass kilometerlang die Straße aufgegraben werden muss. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Straßen im Stadtgebiet Dinkelsbühl saniert. Hierbei wurden die Anschlussleitungen für die Kanäle bereits mit saniert bzw. neu gebaut. Nun wurde die Hauptkanalleitung mit einer sogenannten grabenlosen Inliner-Sanierung angegangen. Hierbei wurde in den alten Hauptkanal ein neuer Kanal aus glasfaserverstärktem Kunststoff mittels Aufblasen eingebaut. „Der Vorteil: der Straßenkörper muss nicht aufgegraben werden und die Bauzeit ist unschlagbar kurz“, so Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer. 12 Straßen mit einer Länge von 2.340 m waren von dieser Sanierung betroffen. Rund 400.000 Euro sind hierfür in der Juni-Stadtratssitzung an eine Fachfirma vergeben worden. Es ist mit einer Förderung nach RZWas (Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben) mit 50 Prozent zu rechnen. „Mit der Sanierung sollen unter anderem auch Überschwemmungen, wie wir sie vor kurzem in den Nachbarbundesländern miterleben mussten, verhindert werden. Im Übrigen wird der Stadtrat spätestens Anfang des nächsten Jahres die Hochwasserfreilegung der Altstadt beschließen. Die Planungen wurden bereits letztes Jahr in Auftrag gegeben“, blickt Dr. Hammer voraus.

 

Untertitel Foto „InlinerSanierung“. Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer (l.) hat sich bei der Fachfirma vor Ort bei den Arbeiten in der Oberen Schmiedgasse über die Vorgehensweise der sogenannten Inliner-Sanierung informiert. Bildnachweis: Andrea Denzinger

 

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