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Geschichte der Juden in Mergentheim

Zum Tag der jüdischen Kultur

Klaus Huth vor einem Selbstporträt Hermann Fechenbachs im Deutschordensmuseum

Foto: Privat

Bad Mergentheim. Seit 1999 findet jährlich im September in über 30 Ländern der „Europäische Tag der jüdischen Kultur“ statt. Auch das Deutschordensmuseum beteiligt sich mit einer Führung am Sonntag, 03. September. Klaus Huth erkundet an diesem Tag ab 14 Uhr „Die Geschichte der Mergentheimer Juden“ und geht dabei durch das Schloss und die Altstadt. In Mergentheim sind seit 1293 jüdische Einwohner bezeugt. Die jüdische Gemeinde erhielt 1658 vom Deutschen Orden die Genehmigung zur Einrichtung einer Synagoge. Die Gemeinde stand – gegen besondere Abgaben – unter dem Schutz des Ordens und war den christlichen Bürgern rechtlich in vielerlei Hinsicht gleichgestellt. Es fehlte jedoch nicht an Versuchen, die Handelstätigkeit der Juden durch Verbote und Zwangsmaßnahmen einzuschränken. Die nationalsozialistische Gewaltherrschaft führte auch in Mergentheim zu Flucht und Deportation. Mindestens 61 jüdische Mergentheimer kamen von 1939 bis 1945 ums Leben.

Treffpunkt: Museumskasse. Führung: kostenpflichtig / ca. zwei Stunden.

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