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Gemeinsam die Ärmel zum Blutspenden hochgekrempelt

Wertheim. Blutkonserven können Leben retten. Das wissen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke und der Stadtverwaltung Wertheim. Sie wollen deshalb mit gutem Beispiel vorangehen. Rund 40 Frauen und Männer sind dem Aufruf zu einer Gemeinschaftsaktion gefolgt und haben bei der DRK-Blutspende am Mittwoch in der Main-Tauber-Halle die Ärmel hochgekrempelt. Der Impuls dazu kam letztes Jahr im Sommer von Erich Gerber, damals noch Auszubildender zum Industriekaufmann bei den Stadtwerken und inzwischen im Bereich Messstellenbetrieb und Energiedatenmanagement beschäftigt. Er war mit der Idee zu einer solchen Gemeinschaftsaktion auf seinen Ausbilder Michael Berthold zugegangen. Der Prokurist reagierte auf die Initiative ebenso begeistert wie Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Beier. Beide zeigten sich „froh und stolz, dass wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen, die bereit sind, Menschen zu unterstützen, die auf lebensrettende Blutkonserven angewiesen sind“. Ohne ehrenamtliches und soziales Engagement wäre unsere Gesellschaft ein ganzes Stück ärmer, stellte Beier fest. Als regional verwurzeltes Unternehmen wolle man, gemeinsam mit den Beschäftigten, mit gutem Beispiel vorangehen und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Gerbers ursprünglicher Gedanke eines eigenen Blutspendentermins für die Beschäftigten die Stadtwerke und der Stadtverwaltung ließ sich allerdings nicht eins zu eins umsetzen. Denn logistisch und personell ist eine Blutspendenaktion ein sehr großer Aufwand. In Gesprächen mit Elke Fangrad vom Blutspendendienst des Roten Kreuzes wurde eine Lösung erarbeitet. Die sah so aus, dass beim Termin am Mittwoch ein Zeitfenster für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke und der Stadtverwaltung reserviert wurde.

Im Rathaus übernahm Kati Hoffmann vom Referat Personal, Organisation, Digitalisierung die Koordinierung und organisatorische Vorbereitung der Gemeinschaftsaktion für den Bereich der Stadtverwaltung. Über das Intranet informierte sie über den Termin und warb für die Teilnahme. Insgesamt 18 Beschäftigte meldeten sich vorab an. Auch bei den Stadtwerken wurde fleißig die Werbetrommel gerührt. Hier fanden sich 17 potenzielle Blutspenderinnen und Blutspender. Dass unter ihnen auch der Initiator ist, versteht sich von selbst. Zumal Erich Gerber die seltene Blutgruppe AB negativ hat, die nur bei einem Prozent der Bevölkerung vorkommt.

Foto: Im Hintergrund von links: Kati Hoffmann (Stadtverwaltung Wertheim, Abteilung Personal, Organisation und Digitalisierung), Thomas Beier (Stadtwerke Wertheim GmbH, Geschäftsführer); im Vordergrund: Erich Gerber (Stadtwerke Wertheim GmbH, Messstellenbetrieb und Energiedatenmanagement).

 

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