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Gelebte Ökumene in Dinkelsbühl: Zwei Kindergärten in einem Haus

Dinkelsbühl. In Dinkelsbühl entsteht auf über einem halben Hektar im neuen Baugebiet Gaisfeld IV im Westen der Stadt, mit einer Gesamtinvestition von 7,5 Mio Euro und mit 10 Gruppen der größte jemals in Dinkelsbühl gebaute Kindergarten. Und über die Größe hinaus ist das Besondere daran: es handelt sich um ein gemeinsames Kindergartengebäude der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde. Anfang Juli konnte nun Richtfest gefeiert werden. „Es ist schon etwas Besonderes, wenn man für zwei Kindergärten gleichzeitig die Vollendung des Rohbaus abnehmen darf. Dies geschieht dann, wenn die katholische und evangelische Kirchengemeinden in Dinkelsbühl mittlerweile so nah zusammengefunden haben, dass man zum Wohle unserer Kleinsten auch das vor Jahren noch Undenkbare meistert, nämlich ‚beinahe zusammen‘ einen Kindergarten zu betreiben“, so Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer. Von einer „starken gemeinschaftlichen Leistung“ sprach Dekan Uland Spahlinger in seinem Grußwort. Man habe es geschafft nach „intensiven Diskussionen“ über versicherungsrechtliche Fragen bis hin zu unterschiedlichen pädagogischen Ideen, auf ein „gutes Ergebnis zu kommen“. Die „Zusammenarbeit der beiden Kirchen auf Augenhöhe“ spiegelt sich auch durch das carréförmige eingeschossige ebenerdige Gebäude, welches spiegelgleich in identischer Größe den evangelischen und den katholischen Kindergarten mit jeweils 5 Gruppen beherbergt, wider“, erläuterte Architektin Claudia Härtner. Für das Architekturbüro ist es wichtig eine „Wohlfühlheimat für Kinder“ zu schaffen, verbringen doch manche Kinder inklusive der Hortzeit bis zu zehn Jahre in dem Gebäude.

 

Fertigstellung im April geplant

Bis September noch erfolgen die Rohinstallationen. Parallel beginnt der Innenausbau, der bis Februar terminiert ist und schließlich das Anlegen der Außenanlagen. Mit einer endgültigen Bauabnahme und etwaigen Detailarbeiten im Winter ist der Umzug im April 2022 geplant. Die Investition von rund 7,5 Mio Euro wird vom Freistaat Bayern mit 5,3 Mio Euro bezuschusst. Fotonachweis: Andrea Denzinger

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