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Rothenburger Landesgrenze von 1806 erfasst

München/Rothenburg (pm/ak). Am 24. April konnte der Projektleiter von Historische Grenze, Dipl. Vww. (FH) Jürgen Nickel, in München mit dem Gebietsreferenten des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, Dr. Karl Gattinger, unter anderem auch die Thematik des Denkmalschutzes für die Landhegesteine in Westmittelfranken besprechen. In diesem Zuge waren auch die Grenzsteine, welche von ihrer Grenzlinie genommen worden und nun im Privatbesitz sind, Thema. Gattinger dankte für die von Historische Grenze geleistete Arbeit in diesem Bereich und merkte in Bezug auf die Erfassung der Landesgrenzsteine von 1806 im Bereich Rothenburg an: „Herr Nickel hat das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege im März 2018 auf die ehemalige Grenzlinie zwischen den beiden Königreichen Bayern und Württemberg aufmerksam gemacht. Da derzeit die Topographie Rothenburg o.T. erarbeitet wird, nahmen wir das Angebot Herrn Nickels zur Sichtung und Erfassung noch vorhandener Grenzsteine dieser Grenzziehung gerne an. Das Projekt ist mittlerweile abgeschlossen. Herr Nickel hat 39 Grenzsteine erfasst, ihre exakten Positionen aufgenommen und jeden Stein mit einem Bild dokumentiert. Er arbeitet u.a. mit historischen Karten und archivalischen Quellen; seine Forschungen sind als seriös und absolut glaubwürdig zu bezeichnen. Sie bilden die Grundlage für die Eintragung der Grenzsteine in die Bayerische Denkmalliste Teil A: Baudenkmäler.“

Von links: Dr. Karl Gattinger und Dipl. Vww. (FH) Jürgen Nickel. Foto: Privat

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