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Franz-Josef Strohmeier spielt  Patrick Süskinds „DER KONTRABASS“

NIEDERSTETTEN. Von den Rosenheim-Cops auf die KULT-Bühne. Am Dienstag ist der Münchner Schauspieler Franz Josef Strohmeier bei den Rosenheim-Cops zu sehen und am Freitag 7. Februar um 20 Uhr steht er mit einem der  meistgespielten Ein-Personen-Bühnenstücke und zugleich einer seiner  Paraderollen auf der KULT-Bühne.

Foto: N.K. Linger

Ja, man hat es nicht leicht als Kontrabassist in einem großen Orchester… Den Protagonisten des Stückes, gespielt von Franz Josef Strohmeier, verbindet eine Art Hassliebe mit dem größten, unhandlichsten und „un-solistischsten“ Solo-Instrument. Er erzählt uns von seinem Alltag, seinen Nöten, seinen Träumen und von seinem Minderwertigkeitsgefühl. Das Einzige, was den Musiker nicht ganz in einer Depression versinken lässt, ist die heimliche Liebe zur Sängerin Sarah, die er anhimmelt, ohne je ein Wort mit ihr gewechselt zu haben und ohne je von ihr beachtet worden zu sein. Seine manchmal nörgelnde Unzufriedenheit, aber auch seine scharfzüngige Kritik an denen, die schuld sind an seiner Situation, bis hin zu brilliant gespielter Selbstgefälligkeit, offenbaren die Abgründe des Künstlerdaseins. Patrick Süskind hat ein bitter-komisches Solo für einen Schauspieler geschrieben : „Der Kontrabass“, vor 35 Jahren uraufgeführt am Münchner Cuvilliéstheater und längst ein ebenso berühmtes wie unterhaltsames Stück Theatergeschichte, machte Patrick Süskind auf einen Schlag bekannt. Mit dem Roman „Das Parfüm“, verfilmt von Tom Tykwer, erlangte er kurz darauf Weltruhm. Franz Josef Strohmeier absolvierte seine Schauspielausbildung an der renomierten Folkwang Universität der Künste in Essen und arbeitet als Theaterschauspieler (u.a. am Schauspielhaus Graz, am Münchner Residenztheater und Hessischen Staatstheater in Kassel). Während der letzten Spielzeit der Kreuzgangfestspiele Feuchtwangen begeisterte er als „Bärenjosef“.  Zudem spielt er immer wieder in verschiedenen Fernsehproduktionen, am Di. 28.01 ist er in der ZDF Serie „Rosenheim-Cops“ zu sehen. Karten sind unter okticket.de o. in der Städt. Mediothek Niederstetten mediothek.niederstetten.de Tel. 07932/ 60032 zum Preis von 16 Euro erhältlich.