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Fertigstellung der Dorfscheune Gailroth noch in 2018 anvisiert

Gailroth (hm). Mit dem jetzigen Richtfest ist das erste Etappenziel bei der Verwirklichung des Projektes „Dorfscheune Gailroth“ erreicht. Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) „Romantische Straße“ will hier mit Hilfe von EU-Fördermitteln einen Begegnungsort für unterschiedliche Anlässe und Veranstaltungen schaffen. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 136.000 Euro.

 

Gemeinsame Freude über das bislang gelungene Projekt.

Gemeinderat Eberhard Held beim Richtspruch.

„Der örtliche Gemeinderat hat hier Pionierarbeit für die Gemeinde Schnelldorf geleistet“, sagte Schnelldorfs zweiter Bürgermeister Klaus Kleinert und meinte damit die Tatsache, dass erstmals ein Projekt der LAG im Gemeindebereich gefördert wurde. Nach ihrer Fertigstellung soll die Dorfscheune nach seinem Dafürhalten „viel Freude, Leben und praktischen Nutzen“ für die gesamte Region bringen. In das Vorhaben integriert wurde der bisherige „Bauwagen“, ein Treffpunkt für die Dorfjugend. Kleinerts Dank galt den beteiligten Gremien. Laut dem LAG-Vorsitzenden Herbert Lindörfer (Feuchtwangen) ist das „Projekt Dorfscheune“ ein lebendes Beispielt für eine überaus aktive Bürgergesellschaft. Schon die Vorstellung des Vorhabens von Seiten der Gailrother Bürgerschaft habe den Steuerkreis der LAG überzeugt. Erstmals konnten damit finanzielle Mittel unter den 19 Mitgliedskommunen auch in die bayerische Grenzgemeinde gebracht werden. Das Vorhaben kostet nach ersten Schätzungen etwa 136.000 Euro; 60 Prozent der Nettokosten werden aus EU-Mitteln gefördert. Bezirksrat Lindörfer dankte jetzt allen involvierten Initiatoren und stellte eine Fertigstellung der Baumaßnahme noch in diesem Jahr in Aussicht. Es sei das erste Projekt dieser Art in der laufenden Förderperiode. Träger des Projekts, welches ans örtliche Nahwärmenetz angeschlossen ist, ist die Gemeinde Schnelldorf. Dem jetzigen Richtspruch von Zimmerermeister Eberhard Held wohnte auch die LAG-Geschäftsführerin Pia Grimmeißen-Haider bei. Der gesellige Teil der Veranstaltung war jetzt mit einem Zeltlager der örtlichen Floriansjünger verbunden worden.

In das Vorhaben integriert wurde der schon bestehende Jugendtreff.                                                      Fotos: Heinz Meyer

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